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Mozilla Entwickler empfiehlt Defender

27. Januar 2017 1 Kommentar

Ganz interessant, was Robert O’Callahan, seines Zeichens Ex-Entwickler bei Mozilla, aktuell in seinem Blog Beitrag empfiehlt. Seiner Meinung nach sollte man unter Windows 10 keine Virenscanner von Drittherstellern installieren, sondern auf den Defender von Microsoft setzen.

Antivirus software vendors are terrible; don’t buy antivirus software, and uininstall it if you already have it (except, on Windows, for Microsoft’s).

Hintergrund sind nicht zuletzt die immer häufiger auftretenden Bugs in verschiedenen Fremdvirenscannern, die eben immer öfter große Löcher in das Windows 10 System reißen anstatt das Betriebssystem abzudichten. Klar, ein Virenscanner läuft zwangsläufig mit privilegierten Rechten und nistet sich tief im System ein, wann dann ein Bug im Virenscanner auftritt, kann dies gleich tiefgreifende Auswirkungen haben.

Hinzu kommt der Umstand, dass Virenscanner von Drittanbietern immer öfter dadurch auffallen, dass sie Feature Upgrades in Windows 10 blockieren oder zumindest behindern.

Wie haltet ihr es, setzt ihr auf den Defender und eher auf alternative Virenscanner?

Windows 7: Auf aktuellen Stand bringen

9. Januar 2017 Kommentar verfassen

Ein neu installiertes Windows 7 System auf den aktuellen Stand zu bringen, hat in letzter Zeit fast schon etwas mit Raketenforschung zu tun. Klar, man könnte einfach warten, bis die Windows Update Funktion das System auf den aktuellen Stand gebracht hat. Nur ist dies dank der ewigen Suche nach Updates fast schon eine Tagesaufgabe, wenn es denn überhaupt funktioniert.

Kein Ahnung, ob Microsoft die Updatesuche absichtlich so in die Länge zieht, um auch dem letzten Anwender das Arbeiten mit Windows 7 zu vermiesen und ins Windows 10 Lage zu treiben. Das soll aber auch nicht das Thema dieses Beitrags sein. Hier geht es darum, wie man ein Windows 7 System möglichst schnell auf einen aktuellen Stand bringt.

Grundvoraussetzung ist, dass man eine Installationsquelle verwendet, welche bereits das Service Pack 1 integriert hat. Andernfalls wäre die Installation des SP1 der erste Schritt.

Der schnellste Weg das System anschließend aktuell zu bekommen, wird wohl darin liegen, sich dem Convenience Update Rollup (KB3125574) zu bedienen. Damit werden alle wichtigen Updates installiert, die seit dem SP1 aus dem Jahre 2011 und dem Convenience Update Rollup vom April 2016 veröffentlicht wurden. Damit dieses Update fehlerfrei installiert wird, sollte zuvor noch das Servicing Stack Update KB3020369 vom Arpil 2015 installiert werden.

Damit wäre das System schon auf einem halbwegs aktuellen Stand. Die restlichen nachfolgend aufgeführten Updates bringen das System dann auf den Stand vom Oktober 2016.

1. KB3020369 (April 2015, Servicing Stack Update)
2. KB3125574 (April 2016, Convenience Update Rollup)
3. KB3177467 (September 2016, Servicing Stack Update)
4. KB3172605 (Juli 2016, Functional Update Rollup)
5. KB3179573 (August 2016, Functional Update Rollup)
6. KB2841134 (Internet Explorer 11, Optional)
7. KB3185330 (Oktober 2016, Monthly Quality Rollup)

Wer die Updates direkt in die Installationsquelle integrieren möchte, um bei zukünftigen Installationen direkt ein aktuelles Medium zu haben und sich damit die Installation der einzelnen Updates zu ersparen, der kann die CAB Dateien entpacken und die erhaltenen MSU Dateien direkt in die Installationsquelle einbinden. Wie dies im Detail funktioniert, könnte ihr direkt im Microsoft Technet Artikel nachlesen.

Windows 10 Creators Update – Was ist neu

30. Dezember 2016 Kommentar verfassen

Wenn Microsoft im März 2017 das Creators Update für Windows 10 freigeben wird, wird es natürlich auch die eine oder andere Neuerung geben. Manches ist schon bekannt, im Zentrum sollen dabei Techniken für die Kreativität stehen, speziell im Bereich 3D. Anderes ist noch Spekulation.

Konkret wird es eine neue Version der Paint App geben und Dank dem Namen “Paint 3D” ist auch zu erkennen, welche neuen Features es in der App geben wird. 3D soll aber auch in anderen Anwendungen wie in PowerPoint oder dem Edge Browser Einzug halten. Gleichzeig wird es wohl auch günstiges Mixed-Reality Zubehör wie eine VR-Brille für rund 299 Dollar geben.

Auch die Online Zusammenarbeit wird in verschiedenen Bereichen weiter vorangetrieben. Für Gamer wird die neue Streaming Plattform “Beam” das Streaming von Spielen erleichtern und mithilfe einer Arena-Funktion wird man dann seine eigene Online-Mulitplayer-Turniere ausrichten können. Und über die “MyPeople” Funktion wird es möglich sein, Kontakte an die Taskleiste anzuheften. Anschließend kann man dann Dokumente und andere Elemente per Drag and Drop über E-Mail, Skype oder Xbox Live an diese Personen weiterleiten.

Zum Motto “Creators Update” passt auch der neue “Groove Music Maker”, an dem Microsoft offenbar arbeitet. Ob es sich dabei um eine ausgereifte App wie “Garage Band” von Apple handelt und damit um ein schon halbwegs professionelles Tool, oder eher um eine Spielerei für kurze Audioclips, ist bislang nicht klar. Hier muss man warten, bis es die App in die Preview Versionen von Windows 10 schafft.

In einigen Videos war auch eine überarbeitete Version des Windows Defenders zu sehen. Bisher handelte es sich hier um eine klassische Win32 Desktop Anwendung. Im Video sah es eher nach einer Universal App aus, wodurch sich der Defender zukünftig leichter über die Store Funktionalität aktualisieren lassen würde. Aber auch eine neue Erkennungsfunktion wird wohl Einzug enthalten sein. Die Advanced Threat Protection (ATP), die vor allem Bedrohungen aufspüren soll, welche die vorhandenen Schutzfunktionen überwunden haben, kann künftig auch vor Kernel-Level-Exploits und ausschließlich im Speicher ausgeführten Schadprogrammen warnen.

Außerdem soll das Creators Update wohl Funktionen enthalten, welche die Verwaltung von Apps auf mobilen Geräten ermöglichen wird und so die Trennung von geschäftlichen und privaten Inhalten ohne den Einsatz einer Mobile-Device-Management Lösung ermöglichen wird. Ob die Container-basierte Isolierung von Objekten im Edge Browser ebenfalls schon fertig sein wird, oder erst im nächsten Update gegen Herbst 2017 folgen wird, ist noch nicht klar.

Ziemlich sicher Einzug halten wird wohl die neue Unified Update Platform (UUP). Wesentliche Änderung ist dabei die Verringerung der Größe der Updates. Wurden bisher bei den großen Aktualisierungen wie dem Creators Update oder zuvor dem Anniversary Update praktisch die komplette Windows 10 Version heruntergeladen, sorgen bei UUP differentielle Downloads dafür, dass die Downloads bis zu 35% kleiner werden, weil im Wesentlichen nur noch jene Änderungen, die seit dem letzten Update durchgeführt worden sind, übertragen werden. Nicht wie bisher der komplette Build.

Ein paar kleinere Neuerungen wird es auch im Info Center geben, wo es zukünftig wohl Schieberegler für die Helligkeit und Lautstärke geben wird. Und wer sich darüber geärgert hat, dass sich als Akzentfarbe bisher nur aus einigen von Microsoft vorgegebenen Farben auswählen ließ, der darf sich darüber freuen, dass man zukünftig die Farben beliebig auswählen darf. Kommen wird wohl außerdem ein Nachtmodus (Blue Light), welcher einen Blaulichtfilter aktiviert um die Farbabstimmung wärmer zu machen. Soll wohl Auswirkungen auf das Wohlbefinden vor dem Zubettgehen haben und so das Einschlafen erleichtern.

Ganz neu ist das Gerücht, dass man zukünftig Automatische Updates nicht mehr nur zurückstellen kann (Defer), sondern für 35 Tage komplett aussetzen kann. Ist die Funktion aktiviert, sollen nur noch Updates für den Defender erfolgen, alles andere wird komplett ausgesetzt. Ganz nett, da man so auf das ein oder andere Problem reagieren könnte, welches Microsoft bisher bei der Verteilung seiner “Zwangsupdates” hatte. Besser wäre es natürlich, wenn man sich dem Problem grundsätzlich annehmen würde oder es dem Anwender wieder erlauben würde selbst zu entscheiden welche Updates installiert werden sollen.

Microsoft wird Linux Foundation Platinum Member

17. November 2016 Kommentar verfassen

Das Linux und Open Source auch bei Microsoft immer mehr im Fokus steht, verdeutlichte nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit Canonica für die Einbindung von Ubuntu als Subsystem unter Windows 10. Oder die Ankündigung im März diesen Jahres, nach der man den hauseigenen SQL Server zukünftig auch für verschiedene Linux Derivate anbieten werde.

Nun auf der Microsoft Entwickler Konferenz Connect 2016 war es dann auch so weit, es wurde eine erste Preview Version des Datenbankservers für Rad Hat, Ubuntu, macOS und Windows sowie Docker zur Verfügung gestellt. Eine Variante für Suse soll bald folgen.

microsoft-loves-linux

Doch Microsoft legte gleich noch mit einem Paukenschlag nach. Das Unternehmen wird Mitglied der Linux Foundation. Wer hätte das gedacht, als der Microsoft Chef Steve Ballmer vor gut 15 Jahren Linux als „Krebsgeschwür“ bezeichnet hatte. Und Microsoft wird nicht nur einfaches Mitglied, sie steigen laut einer Meldung der Linux Foundation Stiftung gleich als Platinum Member ein, von denen es bisher ganze 10 Stück gab.

John Gossman aus dem Microsoft Azure-Team wird Vorstandsmitglied der Linux Foundation, heißt es dort weiter. Microsoft habe im Cloud Computing, in der Netzwerktechnik und bei Spielen sein Engagement in Open-Source-Projekten stetig gesteigert. Derzeit sei Microsoft der wichtigste GitHub-Zuträger.

Warum das Ganze, mag sich die eine oder andere fragen. Nun, Microsoft-Vizepräsident Scott Guthrie meint dazu: „Wir sind ein Cloud-Unternehmen und wollen Entwicklern helfen, die Plattformen und Sprachen zu benutzen, die sie brauchen“. Klar, der Trend geht immer mehr in Richtung Internet, Online und Cloud. Dort muss man sich an der Masse der Nutzer orientieren, wenn man weiter Geld verdienen möchte. Satya Nadella hat dies erkannt und richtet Microsoft auf diesen wichtigen Markt aus.

Die Linux Foundation wurde Anfang 2007 als Zusammenschluss der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group gegründet. Ziel ist es, Linux zu fördern und zu standardisieren. Platinum Mitglieder neben Microsoft sind auch Cisco, Fujitsu, HPE, Huawei, IBM, Intel, NEC, Oracle, Qualcomm und Samsung. Diese Platinum Mitglieder lassen sich ihre Mitgliedschaft jährlich 500.000 US-Dollar kosten. Außerdem sind die nun 11 Unternehmen auch Mitglied im Vorstand der Linux Foundation.

Windows 10: Lassen sich Standard Apps zukünftig einfacher entfernen?

6. Oktober 2016 Kommentar verfassen

Wer unter Windows 10 die vorinstallieren Standard Apps wie Mail, Kalender oder Xbox entfernen will, ist auf einen recht umständlichen Weg über PowerShell angewiesen. Anscheinend wird dies künftig deutlich einfacher.

win10__apps_remove

Darauf deutet zumindest die aktuelle Insider Build 14936 hin. Hier lassen sich viele der vorinstallieren Apps recht einfach entfernen. Dazu einfach unter Einstellungen -> System -> Apps & Features die gewünschten Apps deinstallieren. Bei einigen wenigen Apps ist die Deinstallation allerdings nicht möglich. Vermutlich, weil diese Verknüpfungen zu anderen Apps wie Cortana haben. Dazu zählen unter anderem Sticky Notes, Store und Fotos.

Bleibt abzuwarten, ob es diese Version auch in die finalen Versionen von Windows 10 schaffen wird und ob die Apps dann endgültig deinstalliert bleiben oder beim nächsten Funktionsupdate wieder installiert werden.

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