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WhatsApp ist böse, und nun?

22. Februar 2014 Kommentar verfassen

Facebook kauft WhatsApp für rund 19 Milliarden US Dollar und schon wenige Minuten später geht ein riesiger Aufschrei durch das Internet. Man könnte meinen von der einen zur anderen Sekunde wäre WhatsApp der Inbegriff des Bösen. Gut, durch die geänderten Besitzverhältnisse ergeben sich in der Zukunft sicher Möglichkeiten, verschiedene Informationen beider Dienste zusammen zu führen. Es wird nur vergessen, dass WhatsApp auch schon vor der Übernehme durch Facebook nicht gerade durch clevere Sicherheitsfunktionen geglänzt hat, eher das Gegenteil ist der Fall. Nur bisher scheint dies niemand interessiert zu haben.

Zwar werden bei WhatsApp mittlerweile die Nachrichten auch verschlüsselt verschickt, die Stromverschlüsselung RC4 ist allerdings nicht besonders sicher und wurde bereits von einem niederländischen Mathematik- und Informatikstudenten geknackt. Noch kritischer ist die Tatsache, dass das komplette Telefon Adressbuch noch immer in regelmäßigen Abständen auf die Unternehmensserver in der USA übertragen wird.

Interessant ist eben wieder einmal, dass sich bei den Nutzern nicht immer das bessere Produkt durchsetzt. Schließlich gibt es genügend Alternativen, die sicherer sind und zumindest die gleichen Features bieten. Der russische Dienst Telegram wäre so ein Beispiel. Die App ist kostenlos und bietet eine End-to-End Verschlüsselung. Allerdings nur, wenn man explizit einen sogenannten Secret Chat startet. Kryptografie-Experten haben die Telegram-Verschlüsselung allerdings als Murks bezeichnet, als wilde Mischung aus zum Teil hoffnungslos veralteten und als angreifbar geltenden Bausteinen. Allerdings bieten die Entwickler 200.000 Dollar Belohnung für denjenigen, der die Verschlüsselung knackt… und die Kohle ist wohl noch auf dem Markt. Das Adressbuch wird übrigens auch bei Telegram ungefragt auf den Server des Anbieters übertragen.

Social_Media

Eine weitere Alternative wäre Threema, die aus der Feder des Schweizer Entwicklers Manuel Kasper stammt. Auch sie bietet eine End-To-End Verschlüsselung, die allerdings eine fertige Kryptografie-Lösung nutzt. Sie heißt NaCl Cryptography Library, entwickelt hat sie unter anderem der Kryptografie-Guru Daniel J. Bernstein. NaCl ist gemeinfrei und unter Experten als sicher anerkannt, der Quellcode kann von jedem überprüft werden. Der Rest von Threema ist allerdings nicht quelloffen. Was Kasper dort dann so treibt, kann nicht überprüft werden. Allerdings behauptet der Entwickler, dass selbst er die Nachrichten nicht entschlüsseln kann. Kasper sagt, auf seinen Servern lägen die verschlüsselten Nachrichten, bis sie vom Empfänger abgerufen werden. Danach würden sie vom Server gelöscht, mitunter also schon nach wenigen Augenblicken. Verkehrsdaten, also wer wann wem eine Threema-Nachricht geschickt hat, oder die IP-Adressen der Smartphones speichere er gar nicht. Nur die Kontaktdaten der Nutzer liegen bei ihm, sofern diese ihre ID mit ihrer Handynummer oder E-Mail-Adresse verknüpft haben, um von ihren Bekannten gefunden und kontaktiert werden zu können.

Nur, die ganzen Alternativen bringen natürlich recht wenig, solange ihr eure Kontakte nicht dazu bringt, ebenfalls zu einer der Alternativen zu wechseln. Und genau hier liegt das Problem.
Telegram als auch Threema haben im Moment enorme Zuwächse bei der Nutzeranzahl. Nur wage ich einmal zu behaupten, dass der Aufschrei im Internet in spätestens einem Monat wieder vergessen ist, und WhatsApp dann wieder genauso rasant wächst wie bisher. Ich habe im WhatsApp knapp 50 Kontakte. Threema nutze ich seit einem knappen Jahr parallel, hatte dort am Anfang 3 Kontakte, jetzt nach der WhatsApp Übernahme durch Facebook haben sich meine Kontakte in Threema auf 6 (!!!) verdoppelt. Und so geht es den anderen Nutzern sicher auch, weshalb sich die Akzeptanz vermutlich in Grenzen halten wird und ein Großteil dann eben wie bisher auch WhatsApp nutzen wird. Wie gesagt, es setzt sich leider nicht immer das beste Angebot durch.

Linux Wahlkampfthema in München

22. Februar 2014 Kommentar verfassen

Seit mittlerweile 8 (!!!) Jahren ist die Stadt München damit beschäftigt, seine derzeit rund 18.000 Clients auf freie Software umzurüsten. Konkret geht es um OpenOffice und WollMux, einer in Java geschriebene Applikation. Zweites Ziel ist, die Clients auf LiMux umzustellen. Bei LiMux handelt es sich um eine angepasste Linux Variante, die auf Ubuntu und dem KDE-Desktop aufbaut.

LiMux

So weit, so gut. Wenn das Projekt jetzt nicht zum Wahlkampfthema werden würde. Die Münchner OB-Kandidatin Sabine Nallinger will die Umstellung nochmals überdenken. Auf ihrer Facebook Seite spricht Nallinger von verzweifelten Mitarbeitern in der Stadtverwaltung und ganz allgemein von einer überforderten Stadt. Es gehöre mit dazu, “Fehleinschätzungen einzugestehen und den Kurs zu ändern“.

Nur wenige Stunden später relativierte die OB-Kandidatin zwar ihre Aussagen, setzte dann allerdings gleich noch einen drauf: “Ich stehe zu meinen Aussagen: Wir wollen frei bleiben. Aber: Das soll auch funktionieren.”

Tja, will die gute Frau das Thema nur zur Profilierung im Wahlkampf nutzen, oder läuft da wirklich etwas schief bei der Einführung des LiMux Projekts?

Google verkauft Motorola wieder

30. Januar 2014 Kommentar verfassen

Gestern noch Gerüchte über Google und die Nexus-Reihe, heute harte Fakten über Motorola.

Im Jahr 2011 hatte Google die Mobilfunk Sparte von Motorola für satte 12,5 Milliarden Dollar übernommen, nun wurde der Bereich an Lenovo für wohl Rund 3 Milliarden Dollar weiterverkauft. Der heftige Preisunterschied liegt wohl vorwiegend daran, dass ein Großteil der Motorola Patente bei Google verbleiben. Sieht man aber sehr schön, dass es Google bei dem Deal vor knapp drei Jahren eigentlich nur um die Patente ging.

Quelle: Reuters

Will Google die Nexus-Reihe einstellen?

29. Januar 2014 Kommentar verfassen

Ist es nur ein Blick in die Glaskugel oder ist an dem Bericht der russischen Webseite Mobile-Review.ru wirklich etwas dran? Laut einer Twitter Meldung sollen in diesem Jahr noch zwei oder drei neue Nexus Geräte präsentiert werden, im Jahr 2015 soll dann aber Schluss mit den Vorzeige Android Geräten aus dem Hause Google sein.

nexus

Es könnte durchaus Sinn ergeben, dass sich Google danach eher auf die Geräte unter dem Label “Play-Edition” konzentrieren wird. Dabei handelt es sich um Geräte wie das Samsung Galaxy S4, das Moto G oder das HTC One, die ohne Herstelleranpassungen ausgeliefert werden. Blankes Android, keine Erweiterungen.

Ich bin da aber trotzdem noch etwas skeptisch, ob an dieser Meldung etwas dran ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Google mit einigem Aufwand die Marke “Nexus” aufbaut und dann mehr oder weniger ohne Not wieder fallen lässt.

Microsoft: Aus SkyDrive wird OneDrive

27. Januar 2014 Kommentar verfassen

Im letzten Jahr gewann das britische Unternehmen Sky Broadcasting Group (BSkyB) einen Prozess um die Namensrechte im Zusammenhang mit Microsofts Cloud Speicher SkyDrive. Mittlerweile scheint Microsoft wohl einen neuen Namen gefunden zu haben. Zumindest wurde bereits der OneDrive Blog online gestellt.

OneDrive

 

Außerdem gibt es unter OneDrive.com eine Preview Seite. Bleibt abzuwarten, ob nur der Name geändert wurde, oder ob es auch das ein oder andere neue Feature geben wird.

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