W I N P A G E -- WinXP (Spionage)
| XPAntiSpy |
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Die nachfolgend aufgeführten Tipps lassen sich wie beschrieben
mannuell ausführen. Alternativ gibt es auch das Tool "XPAntiSpy".
Das Tool wurde von einem User aus der "CC-Community" (CosmoConner´s
Board) entwickelt. Es ist nichts anderes als die grafisch und automatisierte
Umsetzung der unten genannten Tipps.
Mit dem Tool sollte man allerdings sehr vorsichtig umgehen.
Einfach alles zu deaktivieren, was das Tool so bietet kann sehr schnell
zu Problemen führen.
So verlangsamt die Option "Auslagerungsdatei beim Herunterfahren
löschen" das Herunterfahren natürlich merklich. Die
Option "Schnelles Herunterfahren aktivieren" sollte ebenfalls
mit Vorsicht angewand werden, nicht selten hat dies zur Folge, dass die
Registry beschädigt wird und das System nicht mehr startet.
Aber vorallem die Optionen zum deregistrieren von einzelnen System-DLL´s
ist gefährlich, da anschließend die Aktivierung des Betriebssystems
genauswenig möglich ist, wie die Installation von ServicePacks. Auch
den "Taskplaner" sollte man nicht so einfach deaktivieren.
Manche Virenscanner realisieren darüber die geplanten Updates der
Virendefinitionsfiles.
Nachfolgend ein paar Funktionen die aber unter gewissen
umständen Sinn machen könnten, wenn man sie deaktiviert.
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| Nachrichtendienst deaktivieren |
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Nicht unbedingt in die Kategorie der Spionage fällt der Nachrichtendienst.
Doch in letzter Zeit häufen sich unerwünschte Werbebotschaften auf dem
PC, die
sich über
die
NET
SEND
Funktion verbreiten. Deshalb wurde in die Version 3.72 von XP
Anti Spy die Option zum Deaktivieren des Nachrichtendienstes integriert.
Um den Nachrichtendienst von Hand zu deaktivieren geht man in der
SYSTEMSTEUERUNG auf die VERWALTUNG und beendet unter DIENSTE den NACHRICHTENDIENT.
Die Startart auf DEAKTIVIERT zu stellen sollte man nicht vergessen,
da der Dienst sonst beim nächsten Systemstart wieder aktiv ist.
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| Windows-Tool zum entfernen bösartiger Software |
| Das monatlich aktuallisierte Tool zum entfernen bösartiger Software sendet unter Umständen Daten an Microsoft.
Nach der Erkennung und unter umständen der Entfernung von bösartiger software wird das Ergebnis in einem Bericht angezeigt, der auch unter "%WINDIR% \Debug" als MRT.LOG abgelegt wird. Außerdem wird für den Fall, dass ein Schädling entfernt wurde, ein Bericht an Microsoft gesendet.
Wer dies verhindern möchte, kann unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Policies \ Microsoft \ MRT" einen neuen REG_DWORD Wert mit dem Namen "DontReportInfectionInformation" anlegen und ihm den Wert "1" zuweisen.
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| UPnP deaktivieren |
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Der UPnP-Dienst (Universeller Plug & Play-Gerätehost) ermöglicht
es, den Computer als Host für
universelle Plug & Play-Geräte
einzurichten.
Mancher mag mit Universal Plug and Play (UPnP) die
Fernsteuerung von Haushaltsgeräten assoziieren. Jedoch hat Microsoft dieser Technik
längst weitere Aufgaben zugedacht: So sprechen moderne Windows-Versionen "diese
Sprache" auch in lokalen Netzen, um dort beispielsweise Dienstleister
wie Router aufzuspüren, die eine Verbindung zum Internet herstellen
können. Auf UPnP-Pakete reagieren beispielsweise die von Microsoft
in modernen Windows-Versionen gelieferten Module zu gemeinsamen Nutzung
des Internet-Zugangs. Mit XP Anti Spy ist es möglich, diesen Dienst zu
deaktivieren, da es kurzzeitig einen Bug gab, durch den es möglich
war über
einen Pufferüberlauf
in den UPnP-Modulen von Windows XP Code in das
System einzuschleusen. Da der UPnP-Code als privilegiertes Systemmodul
läuft, kann ein potentieller
Angreifer so die komplette Kontrolle über ein System unter XP
gewinnen.
Die zweite Lücke lässt sich laut Microsoft benutzen,
um den jeweiligen Client-Computer lahm zu legen oder sogar verteilte "Denial
of Service"-Angriffe gegen Web-Sites zu starten. Diese Variante
setzt nicht einmal XP auf dem Client voraus; es genügt schon,
wenn auf dem jeweiligen Windows-PC die mit XP gelieferte Software
für
den gemeinsamen Internet-Zugang läuft (Internet Connection Sharing,
ICS).
Aus diesem Grund ist es mit XP Anti Spy wie gesagt möglich, den UPNP-Dienst
zu deaktivieren. Mitlerweile ist dies aber eigentlich nicht mehr nötig,
da entsprechene Patches von
MICROSOFT diese Sicherheitslücke geschlossen
haben.
Um den Dienst manuell zu deaktivieren geht man in der SYSTEMSTEUERUNG
auf VERWALTUNG und deaktiviert unter DIENSTE den Dienst "Universeller
Plug & Play-Gerätehost"
und stetzt die Startart auf DEAKTIVIERT.
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| Automatische Fehlerbenachrichtigung |
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Die automatische Fehlerbenachrichtigung sendet bei einem Fehler oder
Programmabsturz eine Email an Microsoft, damit sich die Entwickler dem
Problem annehmen können. Welche Daten genau übermittelt werden
ist auch hier nicht bekannt.
Unter Systemsteuerung - System - Erweitert - Fehlerberichterstattung
gib es 2 Optionen:
Aber bei kritischen Fehlern benachrichtigen auf AUS
Fehlerberichterstattung deaktivieren auf AN
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| Uhrzeitsynchronisation |
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Die Uhrzeitsynchronisation fragt über einen Internetserver
die aktuelle Uhrzeit ab und gleicht damit die interne Systemuhr der Zeit
des Servers an, was allerdings genau übermittelt wird ist jedoch
nicht klar. Die Gefahr ist hier jedoch wahrscheinlich geringer.
Unter Systemsteuerung - Datum und Uhrzeit
- Internetzeit die Option Automatisch mit einem Internetzeitserver
synchronisieren auf AUS
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| MediaPlayer |
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Der MediaPlayer hat einige integrierte und standardmäßig aktivierte
Funktionen, für deren Benutzung eine Kontaktaufnahme mit Microsoft
unerlässlich ist, auf die man aber in den meisten Fällen ohne
weiteres verzichten kann und auch sollte
Unter Extras - Optionen - Player gibt es 3 Optionen:
Codecs automatisch downloaden auf AUS
Identifikation des Players durch Internetsites zulassen auf AUS
Lizenzen automatisch erwerben auf AUS
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| Internet Explorer |
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Der Internet Explorer ist schon von Haus aus für eine Kontaktaufnahme
mit Microsoft prädestiniert, da für seine Nutzung eine Internetverbindung
eigentlich Vorraussetzung ist und der Browser somit normalerweise in keiner
Firewall gesperrt ist (außer es wird ein Konkurrenzprodukt bevorzugt)
und alleine schon deswegen sollten alle vorhandenen Optionen zur Kontaktaufnahme
unterbunden werden.
Unter Extras - Internetoptionen - Erweitert gibt
es 3 Optionen:
Passives FTP verwenden auf AN (wenn DSL vorhanden)
Automatische Überprüfung auf Aktualisierung von Internet
Explorer auf AUS
Integrierte Windows Authentifizierung aktivieren auf AUS
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| ALEXA deaktivieren |
| ALEXA ist eigentlich gar keine Spyware.
Bei der Windows Funktion "Verwandte Links Anzeigen"
im Internet Explorer wird hier lediglich die aktuelle Seite als Suchanfrage
an die Internet-Seite von ALEXA.com übergeben.
Allerdings gibt es von ALEXA tatsächlich auch eine Toolbar für
den Internet Explorer, die verschiedene Informationen zum Surfverhalten
ausspioniert. Diese Toolbar muss allerdings vom Benutzer explizit installiert
werden und hat nichts mit der Funktion "Verwandte Links Anzeigen"
zu tun.
Wer die Funktion trotzdem deaktivieren möchte, kann
dies unter HKEY_LOKAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Internet Explorer
\ Extensions \ c95fe080-8f5d-112d-a20b-00aa003c157a. Hier den Schlüssel
"Extensions" samt Unterordnern löschen.
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| MS Benutzer entfernen |
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Microsoft hat einen so genannten Support-User fest ins System integriert,
der über die Remote-Funktion auf den Rechner Zugriff hat. Ob und
in welche Umfang Microsoft über diesen Account wirklich Zugriff auf
das System hat ist allerdings nicht klar.
Unter Systemsteuerung - Verwaltung - Computerverwaltung
- Lokale Benutzer und Gruppen - Benutzerden Benutzer MSSupportuser
löschen.
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| Messenger entfernen |
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Wer den Messenger nicht benötigt, sollte ihn komplett entfernen,
da auch dieser Daten an Microsoft gesendet werden könnten- selbst
wenn er nicht genutzt wird. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Messenger
später einmal benötigen sollte, kann auch einfach die Datei
msmsg.exe im Ordner WINDOWS\MESSENGER inmsmsg.exe.alt umbenennen
damit wird der Messenger deaktiviert.
Unter Start -Ausführen folgendes eingeben:
RunDLL32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%\INF\msmsgs.inf,BLC.Remove
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| Windows Aktivierung testen |
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Mittels dieses Befehls kann man überprüfen, ob die Windowsinstallation
bereits Aktiviert ist oder nicht. Während der Eingabe des Befehls
sollte man nicht online sein, da sonst Daten an Microsoft übertragen
werden.
Unter "Start" - "Ausführen" den
Befehl %systemroot%\system32\oobe\msoobe.exe /a eingeben
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