W I N P A G E -- WinXP (Service Pack 2)
| Das größte Update
in der Microsoft Windows Geschichte .... |
| ... so bezeichnet zumindest MICROSOFT
sein jüngstes Update Paket.
Die stolzen 265 MB für die Netzwerkinstallation unterstreichen dies
zumindest. Aber auch der Funktionsumfang bzw. die Neuerungen bestätigen
diese Aussage.
Mit dem neuen Service Pack 2 versucht MICROSOFT den schwierigen
Spagat von mehr Komfort hin zu mehr Sicherheit, so gehen immerhin die
Vielzahl der Neuerungen auf das Konto der höheren Sicherheit. Genau
dies sorgt allerdings auch bei vielen Benutzern für Sorge. Vermuten
sie doch Probleme mit bestehenden Anwendungen.
Nicht ganz unberechtigt. Einige Anwendungen werden mit den restriktivere
Sicherheitseinstellungen Probleme bekommen. Insbesondere Programme, die
auf den Internet Explorer zugreifen, können mit dessen stark verbesserten
Sicherheitsfunktionen Probleme bekommen.
Bei Problemen oder Fragen zum SP2 ist unser Forum eine gute
Anlaufstelle. In der Windows XP Rubrik gibt es schnelle Hilfe.
zum
Forum
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| Installation |
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Da das SP2, wie schon oben angedeutet, ein sehr umfangreiches
Update darstellt, sollte man sein System vor der Installation des SP2
mit einem geeigneten Image-Programm (Ghost, DriveImage, TrueImage, ...)
sichern.
Nach dem Download wird der Anwender bei der Installation
auf eine erneute Geduldsprobe gestellt. Auf unserem Testsystem (AMD 64
3000+ mit immerhin 2 GHz und 1024 MB RAM) dauerte das Update eine knappe
halbe Stunde.
Bei der Installation des SP2 wird, wie schon beim SP1, im
Windows Verzeichnis ein weiterer Ordner mit dem Namen "ServicePackFiles"
angelegt, in dem sich das komplette SP nochmals in entpackter Form wiederfindet.
Der Ordner hat den gleichen Sinn wie schon bei Windows 2000. War es zu
NT Zeiten noch so, dass man nach Änderungen am System, oder dem Einspielen
von Treibern von der Orginal-CD das SP nochmals installieren musste, ist
es bei XP so, dass die Files automatisch aus diesem Verzeichnis angezogen
werden. Sollten irgendwelche Systemfiles von Treibern verschiedener Fremdanbieter
überschrieben werden, werden sie automatisch mit den Files aus dem
"ServicePackFiles"-Ordner wieder ersetzt.
Wer wenig Platz auf der Festplatte hat, kann diese Dateien
auf eine andere Partition verschieben oder auf eine CD brennen.
Dazu muss man allerdings noch in der Registry unter "HKEY_LOCAL_MACHINE
\ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Setup" den
Pfad zu dem Ort der Dateien abändern. Dazu den Speicherort unter
"ServicePackSourcePath" eintragen.
Nicht wundern sollte man sich, wenn der Reboot nach der
Installation des SP2 ungewöhnlich lange dauert. Das SP2 hat schließlich
nahezu alle wichtigen Systemdateien durch aktuellere Versionen ersetzt,
und die werden erst beim Reboot an die richtige Stelle kopiert.
Wichtig:
Wer übrigens mit XPAntiSpy die "Spionagefunktionen"
von Windows XP deaktiviert hat, sollte diese Einstellungen vor der Installation
des SP wieder zurücksetzen, da es sonst zu Fehlermeldungen bei der
Installation des SP kommen kann.
Hierzu kann in XPAntiSpy unter dem Menüpunkt "Spezial"
der Punkt "Alle Einstellungen zurücksetzen" ausgewählt
werden. Danach sollte der Rechner neu gestartet werden und anschließend
kann das SP2 installiert werden.
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| Neuerungen im Überblick |
| In erster Linie wurden natürlich
unzählige Updates und Sicherheitspatches installiert, zudem der Internet
Explorer und der Media Player aktualisiert. Außerdem wurden für
zahlreiche Hardwaregeräte neue Treiber bereitgestellt. So wurde unter
anderem auch die Unterstützung von WLAN-Geräten verbessert und
eine umfassende Bluetooth Implementierung eingebaut.
Nachfolgend die einzelnen Neuerungen in Stichpunkten:
Netzwerkschutz
- Warndienst und Nachrichtendienst sind nun standardmäßig
deaktiviert
- Bluetooth-Unterstützung
- Neue MMC-Snap-Ins zur Verwaltung
- Neue (verschärfte) DCOM Eigenschaften
- Neue (verschärfte) RPC Eigenschaften (kein anonymer Remotezugriff
auf die RPC-Schnittstellen)
- Nur noch verschlüsselte Anmeldung an WebDAV-Servern
- Windows Firewall (Standardmäßig aktiviert)
- Media Player wird auf Version 9 aktuallisiert
- Wireless Provisioning Services für WLAN
- Neuer Drahtlosnetzwerkinstallationsassistent
Speicherschutz
- Der neue Ausführungsschutz markiert bestimmte Speicherbereiche
als nicht ausführbar
E-Mail-Verarbeitung
- In Outlook Express wurde ein neuer "Nur-Text-Modus" integriert
- Externe HTML-Elemente können blockiert werden.
- Mit dem neuen "Attachment Execution Service (AES)" ist die
Überprüfung von Dateianhängen möglich.
Browsen
- "Download-, Anhang- und Authenticode-Erweiterungen" verändern
vorwiegend das Verhalten beim Downloaden von Dateien sowie beim öffnen
von Mailanhängen.
- Add-On-Verwaltung und -Absturzerkennung von Internet Explorer
- Sicherheitseinstellungen für Binärverhalten von Internet
Explorer
- Reduzieren der BindToObject-Risiken in Internet Explorer
- Neue Internet Explorer-Informationsleiste
- Neue Internet Explorer Gruppenrichtlinieneinstellung
- Neue Einstellungen für die einzelnen Sicherheitszonen
- Erzwingen der MIME-Behandlung in Internet Explorer
- Zugriff auf Objektcache sicherer
- Popup-Manager
- Umgang mit signierten Inhalten verschärft
- Verhindern der Zonenheraufstufung in Internet Explorer
Computerverwaltung
- Mit dem "Filter für das Hinzufügen oder Entfernen von
Programmen" kann festgelegt werden, welche Programme in der Liste
der installierten Programme angezeigt werden sollen.
- Verbesserung und Ausbau des "Microsoft Windows Update Services
und Automatische Updates"
- Richtlinienergebnissatz zur Auswertung der aktiven Gruppenrichtlinien
- Sicherheitscenter
- Windows Installer 3.0
- Windows Update 5.0
Andere Technologien
- Sicherheitsänderungen bei den NetSchedule- und Taskplaner-APIs
- Sperren der Schreibrechte aus USB-Geräte
- Tablet PC-Erweiterungen
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| Neuerungen im Detail |
Gleich nach dem Reboot die erste Neuerung, noch bevor
der gewohnte Anmeldebildschirm zu sehen ist.
Ein Assistent, der die Aktivierung des automatischen Updates vorschlägt,
was man natürlich mit JA bestätigen sollte. |
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Gleich nach der Anmeldung begrüßt den Anwender die auffallendste
Neuerung, das neue "Sicherheitscenter", welches auch über
die Systemsteuerung verfügbar ist.
Hier hat der Anwender einen schnellen Überblick über die
drei Hauptsicherheitsmerkmale. Die Firewall, das automatische Update,
sowie den Virenschutz.
In unserem Beispiel ist noch kein Virenscanner installiert, was
Windows XP natürlich sofort auffällt und hier entsprechend
rot bemängelt.
Bei Rechnern, die Mitglied einer Domäne sind, werden eventuell
einzelne Bestandteile des Sicherheitscenters nicht verfügbar
sein, da die Konfiguration hier über Gruppenrichtlinien gesteuert
wird. |
Die "automatischen Updates" sollten wie oben schon erwähnt
unbedingt aktiviert bleiben bietet sie doch eigentlich nur Vorteile.
In der Vergangenheit war es meist so, dass Viren und Würmer bekannte
Sicherheitslücken ausgenutzt haben, für die eigentlich schon
lange entsprechende Sicherheitsupdates verfügbar waren. Dies war
beim BLASTER-Wurm genauso wie beim SASSER-Wurm der Fall. Leider waren
die Patches auf der Mehrzahl der Rechner - gerade im Home-Bereich - nicht
installiert.
Genau hier setzt der überarbeitete Dienst an. Zukünftig werden
die Updates durch ein neues Bit-zu-Bit-Vergleichsverfahren (Binary Delta
Compression) erheblich kleiner, da nur doch die tatsächlichen Änderungen
übertragen werden. Zudem erkennt das Updateverfahren die momentane
Belastung des Internetzugangs und passt den Download der Patches entsprechend
an, sodass der Anwender möglichst wenig gestört wird. Das ganze
Prozedere incl. der Installation läuft, entsprechend konfiguriert,
vollständig im Hintergrund ab.
Noch ein kleiner Vorteil, der aber vor allem den Systemadministratoren
zugute kommt, ist die Tatsache, dass Abhängigkeiten einzelner Updates
nun leichter erkennbar sind und einzelne Patches nun auch leichter deinstallierbar
sind.
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Eine weitere sehr sinnvolle Neuerung ist die neue "Windows
Firewall", welche die bisherige "Internet Connection Firewall
(ICF)" abgelöst hat. Sie blockt unerwünschte Zugriffe
von außen. Netzwerkverkehr von innen wird dagegen immer zugelassen.
Während die bisherige Firewall eher ein Schattendasein fristete,
rückt sich die neue Variante schon alleine dadurch in den Vordergrund,
dass sie standardmäßig für alle Netzwerkinterfaces
aktiviert ist. Neu ist auch, dass der Anwender bereits beim Bootvorgang
geschützt ist. Die neue Firewall läßt in dieser
Zeit nur bestimmte Netzwerkdienste wie DHCP und DNS zu, erst nachdem
die notwendigen Netzwerkdienste korrekt geladen sind, gibt die Firewall
die restlichen Netzwerkfunktionalitäten frei.
Eine zusätzliche Neuerung ist der bessere Schutz der "Datei-
und Druckerfreigabe". Die neue Firewall sorgt dafür, dass
die Freigaben per Default nur noch im lokalen Subnet erreichbar
sind.
Für einzelne Programme und Ports lassen sich natürlich
Ausnahmelisten erzeugen, die allerdings nur mit Adminrechten verwaltet
werden dürfen.
Mit dem Firewall-Netsh-Helper erhalten Administratoren ein Kommandozeilen-Tool,
um die XP-Firewall ohne grafische Oberfläche zu konfigurieren.
Damit lassen sich Firewall-Regeln in einem Login-Skript verarbeiten.
Natürlich sind auch entsprechende Vorgaben über die Gruppenrichtlinien
möglich.
Die Windows-Firewall blockiert nur kommende Verbindungen sowie
Programme, die Serverdienste benötigen. Alle (aus)gehenden
Verbindungen – z.B. durch Browser oder E-Mail-Software –
werden nicht blockiert.
Mit kommenden Verbindungen sind Programme gemeint, die Verbindungen
aus dem Internet annehmen, d.h. sie nehmen selbst Anfragen entgegen
und beantworten sie. Unter anderem machen dies die verschiedenen
Instant Messenger oder FTP-Programme. Ein solches Verhalten blockt
die Firewall erst einmal ab. Beim der ersten Anfrage an ein Programm
wird allerdings eine Abfrage erscheinen, bei der man das Programm
für die Zukunft freischalten, blocken oder einmalig freigeben
kann.
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Kommen wir nun zum Internet Explorer, auch hier
gab es eine handvoll Verbesserungen.
Für den Anwender am auffälligsten der neue Popup-Blocker.
Einstellen läßt sich im Internet Explorer unter EXTRAS
- POPUPBLOCKER zwar nicht viel, außer der Ausnahmeliste, dafür
arbeitet er aber sehr effektiv. Interessanter ist da schon eher
die "Add-On"-Verwaltung, die ebenfalls unter EXTRAS zu
finden ist. Hier können sämtliche ActiveX-Controlls verwaltet
werden, die im Internet Explorer aktiv sind.
Weitere sehr sinnvolle Neuerung ist die Informationsleiste, die
immer dann im oberen Bereich des Browsers aktiv wird, wenn ein Popup-Fenster
geblockt wird, potentiell schädlicher Inhalt wie ActiveX ausgeführt
werden soll, oder eine Webseite einen Download direkt ausführen
will.
Außerdem wurde das Zonenmodel etwas angepasst und das MIME-Händlich
strenger gehandhabt. Letztendlich können nun endlich auch die
Einstellungen für den Internetexplorer leichter mit den Gruppenrichtlinien
verteilt werden. |
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Auch im Hinblick auf die Sicherheit, aber sicher auch auf drängen
zahlreicher User, wurde nun der Nachrichtendienst sowie der Warndienst
per Default deaktiviert. MICROSOFT empfiehlt die Nutzung anderer Möglichkeiten
um Nachrichten im Netzwerk zu versenden.
Erwähnenswert sind außerdem noch die nun implementierte Bluetooth-Unterstützung,
und der neue Assistent zum Einrichten drahtloser Netzwerkverbindungen.
Beim RPC-Service (Remote Procedure Call) hat Microsoft ebenfalls nachgebessert.
Der Service läuft nur noch mit reduzierten Privilegien und akzeptiert
in der Standardeinstellung nur noch authentifizierte Verbindungen. Eine
weitere Neuerung, die aber eher für Unternehmensnetzwerke interessant
sein dürfte, ist die Funktion zum sperren des Schreibzugriffs auf
USB-Geräte (also auch auf Memory-Sticks), womit Datenklau vorgebeugt
werden kann.
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Eher kosmetischer Natur ist die Tatsache, dass Updates
(sofern sie vom Hersteller als solche gekennzeichnet sind) in der
Softwareübersicht der Systemsteuerung per Default nicht mehr
angezeigt werden.
Erst nach dem aktivieren eines entsprechenden Kontrollkästchens
im oberen Bereich werden sind sie wieder zu sehen. |
Zum Schluß noch ein Feature, welches nur Benutzern zugute
kommt, die einen INTEL Itanium oder einen der 64-Bit-Prozessoren
von AMD ihr Eigen nennen, denn nur hier greift die "Datenausführungsverhinderung".
Diese "Data Execution Protection" oder kurz DEP nutzt
einen Mechanismus der Prozessoren, der verhindert, dass Speicherinhalte
aus Speicherbereichen, die eigentlich nur Daten enthalten sollten,
ausgeführt wird. Ein sehr wirksamer Schutz gegen viele Viren.
die Speicherüberläufe nutzen, um auf dem Rechner fremden
Code auszuführen, der als Daten getarnt auf den Rechner gelangt
sind.
Wer also einen solchen Prozessor einsetzt, findet in der SYSTEMSTEUERUNG
unter SYSTEM - ERWEITERT - SYSTEMLEISTUNG eine Karteikarte mit dem
langen Namen "Datenausführungsverhinderung".
Per Default ist die Funktion nur für wichtige Programme und
Dienste des Betriebssystems Windows aktiviert, kann auf Wunsch aber
auch für alle Programme und Dienste (mit Ausnahme der ausgewählten)
aktivieren werden. |
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| Bootfähige Windows XP
CD mit integriertem SP2 |
| Gründe um das Service Pack 2 in
die Windows XP CD zu integrieren gibt es viele. Sei es nun, aus Bequemlichkeit,
um sich die Installation des Service Packs bei zukünftigen Neuinstallationen
zu ersparen, oder für größere Rollouts in einem Netzwerk.
Praktisch ist es auf alle Fälle.
Was man dazu benötigt ist nicht viel. Die Original-CD von Windows
XP, oder eine CD auf der bereits das SP1 integriert ist. Das SP2 als Netzwerkinstallation
(165 MB), einen Rohling, den Bootblock für die bootfähige CD
und eine Brennsoftware, in unserem Beispiel AHEAD Nero.
Um nun das Service Pack 2 in die Windows XP CD zu integrieren erstellen
wir als erstes einen Ordner „WinXP_CD“ in unserem Fall
auf der Partition P: und kopieren den gesamten Inhalt der Original-CD
in diesen neuen Ordner.
Als nächstes laden wir uns das neue Service Pack 2 von der MICROSOFT-Webseite
und ändern den Namen von „WindowsXP-KB835935-SP2-DEU.exe“
nach „WinXP_SP2.exe“. Dies dient einfach der besseren
Übersicht, damit die einzelnen Befehle hier nicht allzu unübersichtlich
werden.
Nun folgt das eigentliche Integrieren des Service Packs. Hierzu rufen
wir über START – AUSFÜHREN das Service Pack mit
dem Parameter /INTEGRATE auf. Weitere Optionen lassen sich übrigens
mit dem Parameter /HELP anzeigen.

Diese Option hieß beim Service Pack 1 noch /S für „Slipstream“.
Als Pfad muss der Ordner, in dem sich die Originaldateien befinden, angegeben
werden. In unserem Fall also der zu Anfangs erstellte Ordner „P:\WinXP_CD“.
Der Aufruf heißt dann also "P:\WinXP_SP2.exe /integrate:P:\WinXP_CD".
Anschließend wird das Service Pack automatisch in das Installationsverzeichnis
integriert, was schon mal ein paar Minuten dauern kann. Danach haben wir
praktisch schon das, was wir wollten. Ein Windows XP Setup mit integriertem
SP2 im Ordner P:\WinXP_CD. Nun muss das ganze nur noch auf eine
CD gebrannt werden.
Dazu Starten wir „AHEAD Nero“ ohne den integrierten Wizard.
Unter „DATEI“ erstellen wir über „NEU“
ein neues Projekt. Als CD-Typ wählen wir „CD-ROM (Boot)“.
Als Imagedatei wählen wir den in der Einleitung erwähnten Bootblock
(xpboot.bin). Damit die Datei über den „Durchsuchen
…“ Button gefunden wird, muss man allerdings die Suche
nach „Alle Dateien …“ erweitern, ansonsten werden
keine Dateien mit der Endung *.BIN angezeigt.
Bei den Experteneinstellungen wählen wir als Art der Emulation „Keine
Emulation“, außerdem ändern wir die Anzahl der zu
ladender Sektoren auf „4“. Anschließend muss
lediglich noch unter „Titel“ die Bezeichnung der CD
eingegeben werden, wie sie auch auf der Original-CD angezeigt wird. In
unserem Fall wäre dies „WXPVOL_DE“. Nun noch abschließend
unter dem Reiter „Brennen“ die Schreibmethode „Disc-at-Once“
auswählen. Nach einem Klick auf „Neu“ gelangen
wir nun zur Dateiauswahl. Hier ziehen wir per Drag&Drop den gesamten
Inhalt des Ordners „WinXP_CD“ nach links auf unsere
neue CD.
Nach erfolgreichem Brennvorgang steht nun eine Windows XP CD mit integriertem
Service Pack 2 zur Verfügung.
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| Links zum SP2 |
| Nachfolgend ein paar Links zu nützlichen Informationen
zum Service Pack 2
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| Tipps und Tricks zum SP2 |
- Wenn man Windows XP-Computer mit aktivierter Windows Firewall remote
administrieren möchten, dann muss auf diesen Rechnern der TCP-Port
445 geöffnet werden. Dazu in der Eingabeaufforderung folgenden
Befehl verwenden: "netsh firewall set portopening TCP 445 ENABLE".
Alternativ funktioniert dies natürlich auch über die Firewalleinstellungen
in der Systemsteuerung (Ausnahmen).
- Wenn andere Computer in der Arbeitsgruppe nicht mehr sichtbar sind,
muss die ICMP-Echoanforderung (unter ERWEITERT bei den Firewalleinstellungen
in der Systemsteuerung) oder der Datei- und Druckerfreigabe aktiviert
werden.
Gleiches gilt für Freigaben, die nicht mehr erreicht werden können.
Auch hier muss die Datei- und Druckerfreigabe aktiviert werden.
- Sobald die Datei- und Druckerfreigabe aktiviert wird, werden die TCP-Ports
139, 445 sowie die UDP-Ports 137 und 138 geöffnet.
- Wen die Sprechblasen des Sicherheitscenters stören, die auf fehlende
Komponenten oder nicht aktuelle Virenscanner hinweisen, der kann dies
explizit deaktivieren.
Dazu kann man im Sicherheitscenter auf der linken Seite die "Warneinstellungen
des Sicherheitscenters ändern"
- Zum sperren des Schreibzugriffs auf USB-Geräte (Memory-Sticks,
...) muss in der Registry der DWORD-Wert für "WriteProtect"
unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControllSet \ Control
\ StorageDevicePolicies" von "0" auf "1"
geändert werden.
Sollte der Schlüssel "StorageDevicePolicies" noch
nicht existieren, muss er neu erstellt werden.
- Um standardmäßig immer alle Programme, also auch die Updates,
unter SYSTEMSTEUERUNG - SOFTWARE anzuzeigen, sollte man in der Registry
unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows \
CurrentVersion \ Policies \ Uninstall \ DontGroupPatches" den
DWORT-Wert von "0" auf "1" ändern.
Auch hier muss der Schlüssel "Uninstall" erstellt
werden, sollte er noch nicht existieren.
- Vereinzelt kann beim Update eine Fehlermeldung im Zusammenhang mit
der ATAPI.SYS auftreten. Die Fehlermeldung erscheint allerdings nur
während der Sicherung der alten Systemdateien und kann daher einfach
ignoriert werden.
Der Grund für den Fehler liegt vermutlich an einem virutuellen
CD-ROM Laufwerk, wie es verschiedene Brennprogramme erzeugen.
- Wer sich wundern sollte, warum sein Rechner nicht mehr per PING im
Netzwerk erreichbar ist, der sollte sich einmal die ICMP-Einstellungen
der Firewall anschauen. Das "Internet Message-Protokoll" (ICMP)
ermöglicht Computern im Netzwerk, Fehler und Statusinformationen
gemiensam zu nutzen. Zu diesen Informationen gehören auch die Echoanforderungen,
zu denen auch der PING-Befehl zählt. Die Firewall blockiert per
Default erst einmal alle solche Anfragen nach Informationen, da sich
auch von Hackern dazu verwendet werden können um herauszufinden,
über welche Ports das System verwundbar ist.
An die Einstellungen gelangt man über die SYSTEMSTEUERUNG
unter WINDOWS-FIREALL - ERWEITERT - ICMP
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