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In erster Linie wurden natürlich unzählige Updates
und Sicherheitspatches installiert, zudem wie oben schon erwähnt
der Internet Explorer und der Media Player aktualisiert. Außerdem
wurden für zahlreiche Hardwaregeräte neue Treiber bereitgestellt.
So wird z.B. eine "nVidia GeForce 4 MX" nun von Windows XP automatisch
erkannt und korrekt eingebunden.
Aber eine der Hauptneuerungen aus Sicht von MICROSOFT ist
sicherlich die Tatsache, das der Anwender nun festlegen kann, welche Windows
XP - Standardprogramme er verwenden möchte. Auslöser hierfür
waren sicherlich verschiedene Kartellauflagen.
Der Zugriff auf diese Option erfolgt über das Startmenü
oder alternativ über die Systemsteuerung unter dem Punkt Software.
Der Anwender hat die Möglichkeit fünf Standartanwendungen festzulegen:
den Webbrowser, das Mailprogramm, den Mediaplayer, den Instant Messenger
und die zu verwendende Standard-Virtual Machine für Java.

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Sollte sich der Anwender gegen eine MICROSOFT-Anwendung
entscheiden, wird diese allerdings nicht vom System gelöscht, sondern
lediglich deaktiviert und verschwindet sozusagen in den Hintergrund.
Lediglich der Mediaplayer und Windows Messenger können unter "Software
->Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen" komplett entfernt
werden.
Zu den weiteren Neuerungen gehört auch die Unterstützung
von USB 2.0. Außerdem liefert MICROSOFT nun auch wieder eine "JAVA
Virtual Machine", die im SP1 enthalten ist. Ursprünglich war
diese bei XP nicht enthalten und wurde automatisch bei Bedarf von der
MICROSOFT Internetseite heruntergeladen und installiert. Allerdings hat
MS den Download nach Lizenzstreitereien mit SUN zuletzt nicht mehr angeboten.
Eine weitere Neuerung, auf die MICROSOFT aus verständlichen
Gründen sehr viel Wert gelegt hat, ist die Erkennung von illegalen
Windows-Versionen. Stößt das SP1 bei der Installation auf eine
solche Version, schlägt es Alarm und verweigert die Installation.
Außerdem will MICROSOFT die "Windows-Update"-Seite im
Internet für illegale Versionen sperren.

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Einige Newsgroups hatten im Vorfeld behauptet, man müsse
Windows XP nach der Installation des SP1 neu aktivieren. Dem ist definitiv
nicht so. Sollte eine Neuaktivierung nach tiefgreifenden Änderungen
am System doch einmal notwendig sein, hat der Anwender nun drei Tage Zeit,
seine XP-Version neu zu aktivieren. Bisher war dies sofort notwendig.
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