Heute ist Montag, der 22. März 2010

 
...:: Windows NT ::...
  Tipps & Tricks

W I N P A G E -- WinNT (Tipps & Tricks)
Windows-Taste sperren

Um die "Windows-Taste" auf modernen Tastaturen zu sperren muss man in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE / SYSTEM / CurrentControlSet / Control / Keyboard Layout einen neuen Binärwert mit dem Namen "ScanCode Map" anlegen und ihm den Wert "00 00 00 00 00 00 00 00 03 00 00 00 00 00 5B E0 00 00 5C E0 00 00 00 00" zuweisen.

Um die Änderung zu übernehmen, ist ein Windows-Neustart notwendig.
Das ganze muss mit regedt32 eingetragen werden. Nicht mit Regedit.
 


TaskManager sperren

Um den Taskmanager zu sperren muss man in der Registry unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Policies \ System dem DWORD-Wert "DisableTskMgr" den Wert "1" zuweisen.
 


Dr. Watson deaktivieren

Seit Windows NT kennt ihn jeder. Dr. Watson. Stürzt Windows ab, ist er zur Stelle und sichert den aktuellen Speicherinhalt in eine Datei. Das dauert nicht nur mitunter sehr lange, sondern geht dem Anwender auch auf die Nerven. Anfangen konnte man mit den Meldungen in den meisten Fällen ohnehin nichts.
Unter Windows XP ist Dr. Watson sogar ein Sicherheitsrisiko. Denn nach einem Absturz fragt Dr. Warson, ob es einen Bericht an Microsoft schicken soll. Dabei ist das Speicherbild natürlich enthalten. Man stelle sich vor, die Textverarbeitung war zum Zeitpunkt des Absturzes geöffnet und man hat an einem Dokument mit sensiblem Inhalt gearbeitet. Bill Gates erhielte also Einblicke in Schriftstücke, die vielleicht nie das Haus verlassen sollten.

Um Dr. Warson zu deaktivieren löscht man in der Registry den Schlüssel "AeDebug" unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion"

Will man Dr. Watson doch irgendwann wieder aktivieren, gibt man unter START - AUSFÜHREN den Befehl "drwtsn32 -i" ein.
 


Laufwerke verstecken

Nur in Windows

und XP kann man in der Datenträger-Verwaltung einzelnen Laufwerken keinen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Das Laufwerk taucht dann im Explorer nicht mehr auf.

Bei Windows NT oder Windows 2000 läßt sich dies nur über die Registry erreichen. Dazu unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ windows \ Current Version \ Policies \ Explorer einen neuen REG_DWORD-Eintrag mit dem Namen "NoDrives" anlegen. Diesem Eintrag muss nun ein Wert zugewiesen werden, der sich wie folgt zusammensetzt:
Laufwerk A hat den Wert 1, Laufwerk B den Wert 2, Laufwerk C den Wert 4, usw (der Wert verdoppelt sich immer).

Will man nun z.B. die Laufwerke C und E verstecken, dann muss man "NoDrives" den Wert "20" zuweisen. (4+16=20)
 


Kein SP 6a nach High Encryption Pack
Sobald das High Encryption Pack installiert ist, welches die 128 Bit Verschlüsselung ermöglicht, lässt sich kein Service Pack 6a mehr installieren.
Um dieses Problem zu lösen, einfach die Datei SCHANNEL.DLL umbenennen. Z.B. in SCHANELL.DLL.ORG.
 

Maus und Tastatur deaktivieren
Ab und zu kann es nützlich sein, die Maus und Tastatur zu deaktivieren. Wenn man z.B. eine Installationsroutine programmiert, die sich automatisch als Admin anmeldet und während dieser Zeit keine Eingaben möglich sein sollen. Oder z.B. für Präsentationszwecke.
Hierzu unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Services \ Kbdclass und unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Services \ Mouclass die Werte "Start" auf "0" setzen.

Man sollte aber beachten, die Werte danach automatisch per Batch auch wieder zu aktivieren, da man sich sonnst leicht selbst aussperrt !!!!
 


Registry Schlüssel ohne Bestätigung importieren
Wenn man z.B. per Batch einen Registry Schlüssel importieren möchte, ist die Abfrage ob man den Schlüssel importieren möchte recht störend. Diese Abfrage kann man unter HKEY_CLASSES_ROOT \ regfile \shell \ open \ command ändern, indem man dem Wert REGEDIT.EXE "%1" in REGEDIT.EXE /S "%1" abändert.
 

Banner bei Ausdruck über Netware deaktivieren
Der Banner vor dem eigentlichen Ausdruck und auch das Notify lässt sich je nach Client und Betriebssystem deaktivieren.

Microsoft Client Services for NetWare unter Windows NT
Start -- Einstellungen -- Systemsteuerung -- CSNW -- Vorspann drucken deaktivieren.

Novell 32-Bit Client
Drucker -- Eigenschaften -- NetWare Settings -- Banner bzw. Notify deaktivieren

Bei Windows NT 4.0 mit installiertem SP5 lässt sich der Ausdruck des Banners aufgrund eines Bugs nicht mehr deaktivieren. In diesem Fall aus dem (hoffentlich angelegten) Deinstallationsverzeichnis oder von einem Rechner mit SP4 die Datei NWPROVAU.DLL in das Verzeichnis WINNT \ System32 kopieren.
 


NT per Tastenkombination neu starten

Durch einen neuen Eintrag in der Registry kann NT per Tastendruck ohne Nachfrage schnell neue gestartet werden.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Software \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Winlogon einen neuen Datentyp als REG_SZ (Binärwert) mit dem Namen "EnabelQuickReboot" erstellen und ihn auf den Wert "1" setzen.

Nach einem Neustart von Windows kann das System per STRG + Shift + ALT + Entf neu gestartet werden.
!!! Achtung: Windows beendet keine eventuell offenen Programme, sondern startet sofort neu !!!
 


Bildwiederholfrequenz ändern
Wenn der Grafikkartentreiber die Veränderung der Bildschirmwiederholfrequenz nicht unterstützt, kann sie auch direkt in der Registry geändert werden.
Man sollte sich dabei aber sicher sein, ob der Monitor die ausgewählte Frequenz auch unterstützt.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ HardwareProfiles \ Current \ System \ CurrentControlSet \ Services \ Treiber-Name \ Device0

Treiber-Name unterscheidet sich je nachdem, welcher Grafikkartenhersteller installiert ist. Der Eintrag "VgaSave" steht für den VGA Modus.

Unter Device0 gibt es nun den Wert "DefaultSettings.Vrefresh". Sollte der Typ nicht existieren muss er als Reg_DWORD neu angelegt werden. Im können nun verschiedene HEX Werte zugeordnet werden.

Frequenz
HEX
50 Hz
32
55 Hz
37
60 Hz
3C
65 Hz
41
70 Hz
46
75 Hz
4B
80 Hz
50
85 Hz
55

Nach jeder Änderung muss das Betriebssystem neu gestartet werden.
 


Netzwerkverbindungen nicht speichern

Mit folgendem Registry Eintrag kann man verhindern, dass User dauerhafte Netzwerkverbindungen erstellen können.
Alle vom User verbundenen Netzlaufwerke sind beim nächsten Anmelden wieder getrennt.

Unter HKEY_USERS \ .DEFAULT \ Software \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Network \ Persistent Connections den Binär-Wert (REG_SZ) "SaveConnections" von "yes" auf "no" setzen.
 


Lokalen Usermanager auf anderem Rechner im Netz ausführen
1. Möglichkeit:
Um auf einer beliebigen NT Workstation über das Netzt den lokalen Benutzermanager zu bedienen verbindet man sich einfach auf die Standardfreigabe \\RECHNERNAME\ADMIN$ und startet im Verzeichnis SYSTEM32 das Programm MUSRMGR.EXE

2. Möglichkeit
Mit dem Benutzermanager für Domänen. Dort die entsprechende Domäne auswählen. Jetzt den Rechnernamen in der Form \\Name eingeben. Wichtig sind die beiden Backslash. Jetzt sollte man auf der Benutzerdatenbank des Rechners sein. Entsprechende Rechte vorausgesetzt.
 


Kommandozeilen-Vervollständigung
Windows NT verfügt über ein hilfreiches, aber kaum bekanntes Feature: die Kommandozeilen-Vervollständigung. Bei der Arbeit mit der MS-DOS Eingabeaufforderung (CMD.EXE) komplettiert es die Namen von Dateien und Verzeichnissen automatisch auf Tastendruck.
Um diese Funktion zu aktivieren muss nur unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ CommandProcessor \ CompletionChar der ASCII-Wert des Zeichens eingetragen werden, der NT dazu veranlassen soll, eine teilweise eingegebene Kommandozeile zu vervollständigen. Sinnvoll ist hier z.B. der Wert "9" für die Tab-Taste.
 

Registry verkleinern

Die aktuelle Größe der Registry lässt sich unter Systemsteuerung - System - Leistungsmerkmale - Virtueller Speicher (dort auf Ändern klicken, auf dieser Karteikarte ganz unten) einsehen. Die Registry besteht im wesentlichen aus den Dateien DEFAULT, SAM, SECURITY, SOFTWARE und SYSTEM im Verzeichnis %systemroot%\system32\config. Normalerweise sollte die Größe ca. 15 MB betragen.

Um die Registry zu verkleinern sichert man die Registry mit dem Befehl RDISK /S. Dabei wird die Registry automatisch überarbeitet und komprimiert unter %systemroot%\repair abgelegt.

Nun werden die einzelnen Teile der Registry wieder dekomprimiert und in einem beliebigen Verzeichnis gespeichert.
EXPFAND %systemroot%\repair\DEFAULT._ G:\Beliebig\DEFAULT
EXPFAND %systemroot%\repair\SAM._ G:\Beliebig\SAM
EXPFAND %systemroot%\repair\SECURITY._ G:\Beliebig\SECURITY
EXPFAND %systemroot%\repair\SOFTWARE._ G:\Beliebig\SOFTWARE
EXPFAND %systemroot%\repair\SYSTEM._ G:\Beliebig\SYSTEM

Nun kann man die einzelnen Dateien unter %systemroot%\system32\config und G:\Beliebig\ untereinander vergleichen und die Dateien, die unter G:\Beliebig kleiner sind an den Originalplatz nach %systemroot%\system32\config kopieren.
Da die Dateien unter einem laufenden NT nicht so einfach kopiert werden können, muss für den Kopiervorgang von einer DOS Diskette oder Win95 gebootet werden.
Oder man verwendet den MV Befehl (move) aus dem Resource Kit (z.B. MV /X /D G:\Beliebig\DEFAULT %systemroot%\system32\config\DEFAULT)
 


Service Pack lässt sich nicht installieren
Wenn sich das SP4 oder 5 nicht installieren lässt und eine Fehlermeldung mit Hinweis auf die Datei SETUP.LOG (Setup konnte die Datei Setup.log nicht finden oder modifizieren) erscheint, ist die Datei meist beschädigt oder nicht vorhanden.
Die Datei befindet sich normalerweise unter \%SystemRoot%\repair.

Die Datei Setup.log kann in diesem Fall von der Notfalldiskette oder von einem anderen NT Rechner kopiert werden.

Es müssen lediglich die Pfade angepasst werden.

[Paths]
TargetDirectory = "\WINNT"
TargetDevice = "\Device\Harddisk0\partition3"
SystemPartitionDirectory = "\"
SystemPartition = "\Device\Harddisk0\partition1"
[Signature]
Version = "WinNt4.0"
[Files.SystemPartition]
ntldr = "ntldr","2a36b"
NTDETECT.COM = "NTDETECT.COM","b69e"
[Files.WinNt]
\WINNT\Help\31users.hlp = "31users.hlp","12bfc"
\WINNT\Help\acc_dis.cnt = "acc_dis.cnt","cc99"
.........

 

Passwortschutz bei Bildschirmschoner
Wenn man den Kennwortschutz des Bildschirmschoners unter Win NT aktiviert, so hat man ca. 3 Sekunden Zeit, nachdem der Bildschirmschoner aktiviert wurde, um ihn wieder zu beenden, ohne das Passwort einzugeben.
Erst wenn man länger wartet, muss das Passwort eingegeben werden.

Um diese Zeit zu ändern muss folgender Wert in der Registry geändert werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Winlogon. Hier kann der Wert "ScreenSaverGracePeriod" (in Sekunden) zwischen 0 und 2.147.483 geändert werden.
 


NT auf Festplatte > 2GB installieren
2GB ist die magische Grenze dessen, was DOS formatieren kann. Das Setup von NT beginnt im DOS-Modus, so dass auch hier diese Beschränkung gegeben ist. Später unter NT können auch größere Partitionen mit NTFS problemlos formatiert werden.
Eine Lösung besteht darin, eine neue Platte auf der NT installiert werden soll in ein bestehendes NT-System einzubauen und dort zu partitionieren und zu formatieren.
Eleganter funktioniert das Ganze mit dem Schalter "ExtendOemPartition". Er bewirkt, dass NT nach dem kopieren der temporären Setup-Dateien beim umwandeln der Partition in NTFS die Partition bis zum Anschlag nach oben erweitert.

Dieser Schalter lässt sich aber nur in der "unbeaufsichtigten Installation" setzen. Bei der Unattended Installation wird die Formatierungsaktion durch eine unattend.txt an das Setup übergeben. In dieser Text-Datei werden die Angaben an das Setup übergeben, die normalerweise am Anfang der Installation abgefragt werden.

Nachfolgend ein Beispiel für eine unattend.txt. Die ??? müssen durch die eigenen Werte ersetzt werden.

[Unattended]
OemPreinstall = yes
NoWaitAfterTextMode = 0
NoWaitAfterGUIMode = 0
Filetsystem = ConvertNTFS
ExtendOEMPartition = 1
ConfirmHardware = no
Notupgrade = no
Win31Upgrade = no
TargetPath = \Winnt
OverwriteOemFilesOnUpgrade = no

[UserData]
FullName = "Administrator"
OrgName = "???LilaLauneBär???"
ComputerName = ???PUTER???
ProductId = "???111-1111111???"

[GuiUnattended]
OemSkipWelcome = 0
OEMBlankAdminPassword = 0
TimeZone = "(GMT+01:00) Berlin, Stockholm, Rome, Bern, Brussels, Vienna"

[Display]
ConfigureAtLogon = 0
BitsPerPel = 8
XResolution = 640
YResolution = 480
VRefresh = 60
AutoConfirm = 1

[Network]
Attended = yes

Im Windows-Setup Aufruf muß die unattend.txt angegeben werden.

d:\i386\winnt /b /s:d:\i386 /u:a:\unattend.txt

Mit dem Schalter /b wird die Installation ohne die 3 Disketten durchgeführt.
Schalter /s gibt an, wo sich die Quelldateien befinden. Dieser Schalter ist unbedingt erforderlich !!
Der Schalter /u führt die Installation als Unattended Setup aus und gibt den Ort und Namen der Script-Datei an.
Sollte die Partition allerdings größer als 6GB sein, gibt es Probleme mit der alten ATAPI.SYS. Diese dann gegebenenfalls bei den temporären Setupdateien durch die vom SP5 ersetzten
 


Registry-Zweig per Batch löschen

Um einen ganzen Key (Zweig) aus der Registry automatisch zu löschen, erstellt eine Datei mit folgendem Inhalt:

[version]
signature="$CHICAGO$
SetupClass=BASE

[DefaultInstall]
DelReg=UnRegistr.DelReg

[UnRegister.DelReg]
HKCU,Software\Test

Diese Datei speichert man z.B. unter TEST.INF ab. Nun erstellt man noch eine Batch-Datei mit folgendem Inhalt (nur eine Zeile):

rundll.exe setup.dll,InstallHinfSection DefaultInstall 132 %1

Diese Datei z.B. unter REGDEL.BAT abspeichern (übrigens nicht regdll32.exe, weil setupx.dll eine 16-bit-Library ist).
Mit dem Aufruf "REGDEL D:\TEST.INF wird in diesem Beispiel der Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Test gelöscht.
 


Verbindung zu einem Server mit zwei unterschiedlichen USER ID
Ab und zu ist man unter Win NT mit einer bestimmten USER ID (Anmeldename) angemeldet und möchte auf einem bestimmten Server etwas ändern, wozu die Rechte dieser USER ID nicht ausreichen.
Wenn man zu diesem Server noch keine Verbindung hat, kann man sich auch problemlos als ADMINISTRATOR mit diesem Server oder einer Freigabe darauf verbinden. Probleme gibt es aber, wenn man als USER schon mit dem Server oder einer Freigabe auf dem Server verbunden ist. Dann ist es nicht möglich sich zusätzlich noch als ADMINISTRATOR oder einem anderen USER zu verbinden. Man erhält dann die Fehlermeldung Die angegeben Referenzen passen nicht zu einer bestehenden Referenzmenge. Eigentlich müßte die Fehlermeldung so lauten: "Sie können Sich nicht gleichzeitig mit zwei unterschiedlichen USER-Konten an einem Server anmelden", damit man sich eher vorstellen kann, was NT einem damit sagen will.

Durch einen Trick ist es aber trotzdem möglich, eine zusätzliche Verbindung zu diesem Server herzustellen, ohne erst die bestehende Verbindung trennen zu müssen. Dazu ist es allerdings nötig, dass es sich um ein TCP/IP Netzwerk handelt, was heutzutage eigentlich üblich ist. Der Trick ist nun, eine zusätzliche Verbindung zu dem Server herzustellen, so dass Windows aber nicht erkennen kann, dass es sich um den gleichen Server handelt.

Da die meisten Verbindungen zu einem Server über den Servernamen erfolgen (NET USE X: \\Server-1\Freigabe), stellt man die zusätzliche Verbindung nicht mit dem Servernamen, sondern mit der IP-Adresse her. (NET USE X: \\120.120.10.10\Freigabe). Da Windows keine Namensauflösung für IP-Adressen durchführt, denkt NT das es sich um zwei verschiedene Server handelt und stellt die Verbindung ohne Fehler her.

Die IP-Adresse des Servers lässt sich einfach über "PING Server-1" feststellen.
 


Ghost-Laufwerke im Netz
Manchmal kommt es vor, dass sich Netzlaufwerke während einer Windows-Sitzung mehrfach verbinden. Besonders häufig tritt dieses Phänomen bei "Homelaufwerken" vor.
Lösen lässt sich dieses Problem mit einem zusätzlichen Eintrag in der Registry:

Unter CurrentUser \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Policies \ Explorer \ Link den Eintrag "ResolveIgnoreLinkInfo" als DWORD-Wert mit dem Wert "1" hinzufügen.

Dies lässt sich auch für alle User im Netz mit dem Tool POLEDIT eintragen.
 


Verborgene Freigaben
Verzeichnisse, die Freigegeben sind, erscheinen in der Browserliste und sind für jeden sichtbar, auch wenn er nicht die Berechtigung hat, die Verzeichnisse einzusehen.
Soll nun ein Verzeichnis nicht in der Browserliste erscheinen, muss dem Freigabenamen ein $ hinzugefügt werden. Will man sich nun mit diesem Verzeichnis verbinden, muss man den Freigabenamen kennen, da er nicht mehr eingeblendet wird.

Windows NT erstellt standardmäßig einige versteckte Verzeichnisse:

Freigabename
Lokales Verzeichnis
ADMIN$
%SystemRoot% (Das Win NT Verzeichnis)
C$
Root von C:\
X$
Root von jedem weiterenDatenträger

 


Setup bzw. Einrichten von Druckern nicht mehr möglich
Wenn NT beim Installieren von Druckern oder beim Aufruf des NT Setup über die Systemsteuerung abstürzt oder Fehlermeldungen erscheinen, dann liegt das meist daran, dass ein Programm die SetupApi.dll durch eine eigene Version ersetzt hat. Diese Version verfügt meist nicht über alle Funktionen wie die Original-DLL von NT. Um wieder die Original Datei zu benutzen, sollte man wie folgt vorgehen:
  • Ein DOS-Fenster öffnen
  • Folgenden Befehl eingeben
    rename %SystemRoot%\System32\Setupapi.dll Setupapi.old
  • Die Original Datei von der NT-CD entpacken
    expand [CD-Laufwerk]:\i386\setupapi.dl_ %SystemRoot%\System32\Setupapi.dll

NTDETECT mit mehr Informationen
Bei jedem Start von NT wird die Datei NTDETECT.COM ausgeführt, die versucht, die installierte Hardware zu erkennen. Manchmal kann es vorkommen, dass NT bei der automatischen Erkennung abstürzt. Da NTDETECT keine Bildschirmmeldungen ausgibt, ist es schwer festzustellen, welche Komponente den Fehler verursacht. Dafür hat Microsoft eine spezielle Debug-Version auf der NT-CD abgelegt, die alle Informationen auf dem Monitor ausgibt.

Für die Fehlersuche einfach die Datei NTDETECT.COM umbenennen und die Datei NTDETECT.CHK aus dem Verzeichnis SUPPORT von der NT-CD-Rom auf die Festplatte kopieren. Jetzt lediglich die Datei noch in NTDETECT.COM umbenennen.
 


Lokale Anmeldung verhindern
Um die lokale Anmeldung an ein NT-System zu verhindern folgende Aktionen durchführen

Die User dürfen nicht als lokale User auf ihren Arbeitsstationen eingetragen sein.
Im Benutzermanager für Domänen müssen unter Profile "User Profile Path" die Pfade für serverbasierte Profile für die fraglichen User richtig gesetzt werden (\\Server\netlogon)
Auf den Workstations muss ein Registry-Eintrag geändert werden.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Winlogon falls noch nicht vorhanden ein neuer DWORD-Wert mit dem Namen "DeleteRoamingCache" mit dem dazugehörigen Hex-Wert "1" gesetzt werden.

Nun müssen noch eventuell lokal gespeicherte Benutzer-Profile der fraglichen User in der Systemsteuerung unter System - User Profiles gelöscht werden.
Anschließend muss das System neu gestartet werden.
Ist dies geschehen, können sich die User ganz normal anmelden, sofern eine Serververbindung aufgebaut wird.
Bei Beendigung der ersten "Sitzung" werden die benutzerspezifischen Daten an den Server übergeben und die Speicherung auf der Workstation gelöscht. Bei einer fehlenden Serververbindung sollte es den Usern nun nicht mehr möglich sein, sich mit dem eigenen Benutzernamen lokal an der Workstation anzumelden, da kein (gecachtes) Profil vorhanden ist.
 


Anderes Betriebssystem per NT-Bootmanager starten (Linux / DOS)
Um ein anderes Betriebssystem (hier als Beispiel "Linux") in den NT-Bootmanager eintragen zu können, muß man den Boot-Sektor als Datei auf die Festplatte schreiben.
  • NT installieren
  • LILO in die Linux Root-Partition installieren. Die Boot-Partition muss auf den Primären IDE-Port liegen und sich unter den ersten 1024 Zylindern befinden, sonst bootet Linux nicht.
    Nicht in den MBR installieren, da dort NT liegt !!!
  • Bootblock auf eine Platte kopieren, die von Win NT gelesen werden kann.
    (z.B.: dd if=dev/xx bs=512 count=1 of=/dosc/bootsect.lin)
    xx --» entspricht der Linuxplatte
    dosc --» gemountete DOS-Platte c:
  • Nun einen zusätzlichen Eintrag in der BOOT.INI von NT erstellen:

    [Boot Loader]
    timeout=10
    Default=multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(2)\WINNT
    [Operating Systems]
    multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(2)\WINNT="Windows NT Workstation, Version 4.0"
    multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(2)\WINNT="Windows NT Workstation, Version 4.0 [VGA-Modus]" /basevideo /sos
    C:\BOOTSECT.DOS="Microsoft Windows 98"
    C:\BOOTSECT.LIN="Linux"


Sollte vor der Installation von NT schon DOS oder z.B. Win 98 auf der Festplatte gewesen sein, hat NT-Setup einen Eintrag zum Laden von DOS eingefügt (C:\="Microsoft Windows 98"). NT hat dort aber nicht die zu ladende Datei "BOOTSECT.DOS" mitangegeben, da diese beim Starten automatisch gesucht wird. Das muss, wenn Linux mit im Spiel ist wie oben gesehen abgeändert werden.
 


Installationsparameter

Die Installation von Windows NT wird nicht mit SETUP.EXE wie bei Win 95/98 gestartet, sondern mit WINNT.EXE bzw. wenn die Installation unter einem bestehenden NT gestartet werden soll mit WINNT32.EXE.

Durch die Angabe von Parametern kann man die Installation beeinflussen:

  • /S: Quellpfad Gibt den Ort der Win NT Quelldateien an
  • /T: TempLW Bestimmt das Laufwerk, auf dem die TEMP-Dateien gespeichert werden sollen
  • /I: Datei Gibt die INF-Datei an, die bei der Installation verwendet werden soll. Standard-Angabe ist DOSNET.INF. (Ohne Pfad, da sich NT nach der Angabe unter /S richtet)
  • /O Nur Setup Disketten erstellen
  • /OX Setup-Disketten für CD-ROM erstellen und Disketten-Installation durchführen
  • /X Keine Setup Disketten erstellen
  • /F Keine Überprüfung der Dateien beim Kopieren (nur bei WINNT.EXE)
  • /C Keine Überprüfung des Speicherplatzes (nur bei WINNT.EXE)
  • /B Installation ohne Disketten, alle Daten werden auf die Festplatte kopiert
  • /U Unbeaufsichtigte Installation durch die Angabe einer Skriptdatei (nur bei WINNT.EXE)
  • /UDF Definiert die Zeichenfolge, die verwendet wird, um bestimmte Abschnitte der Skriptdatei für die unbeaufsichtigte Installation durch die, mit dieser Zeichenfolge gekennzeichneten Abschnitte in der UDF-Datei zu ersetzen.
  • /W Installation unter Win 3.x bzw. Win 95
  • /R Optionales Verzeichnis erstellen (nur bei WINNT.EXE)
  • /RX Optionales Verzeichnis kopieren (nur bei WINNT.EXE)

Info beim Anmelden anzeigen

Mit folgendem Eintrag kann man beim Anmelden eines Users eine Information anzeigen lassen.

HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Winlogon

Schlüssel Typ
Info
LegalNoticeCaption
Zeichenfolge Text der Fensterleiste
LegalNoticeText
Zeichenfolge Text im Fenster

 

Herunterfahren im Anmelde-Screen Ein-/ Ausblenden
Standardmäßig ist bei der Server-Version von NT der Button "Herunterfahren" im Anmeldebildschirm aus Sicherheitsgründen ausgeblendet. Bei der Workstation-Version ist er eingeblendet. Beides kann man in der Registry ändern.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Winlogon den Schlüssel "ShutdownWithoutLogon" (DWORD) auf "1" setzen um den Button einzublenden. Mit "0" ist er nicht vorhanden.
 


Autostart bei Win NT
Außer den beiden Autostart Ordnern gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Programme automatisch auszuführen. Über einen Eintrag in der Registry.

In dieser Reihenfolge werden die Programme ausgeführt:

HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunServicesOnce
HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunServices
HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunOnce
HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Run

HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunOnce
HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunServices
HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ RunServicesOnce

HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \Windows NT \ CurrentVersion \ Windows
Dort die Werte "Run" oder "Load" als Zeichenfolge einfügen

Noch vor dem Anmelden eines Users werden einige Programme gestartet, die unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ ControlSet001 \ Services eingetragen sind.

RunServiceOnce = Einmaliger Start als Dienst (wird vor dem Anmelden gestartet)
RunService = Start als Dienst (wird vor dem Anmelden gestartet)
RunOnce= Einmaliger Start
 


Automatisches CHKDSK /F abschalten
Windows NT führt beim booten automatisch CHKDSK /F aus, falls das System zuvor nicht korrekt heruntergefahren wurde. Dieses Verhalten lässt sich in Registry abstellen.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Session Manager den Eintrag "BootExecute" einfügen.

Wenn man den Eintrag mit REGEDT32 vornimmt, muß man den Wert als REG_MULTI_SZ Wert einfügen..

Schlüssel
Wert
Info
BootExecute
Autocheck Autochk *
nur nach Absturz
BootExecute
Autocheck Autochk /P *
immer

Nimmt man den Eintrag mit REGEDIT vor, muss der Wert als Binärwert eingetragen werden.
 


AutoLogin beim Starten von Win NT
Um das Anmelden mit Namen und Passwort automatisch erledigen zu lassen, muss man folgendes in der Registry ändern.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows NT \ Current Version \ Winlogon müssen ein paar Schlüssel eingefügt werden:

Schlüssel
Typ
Inhalt
Info
AutoAdminLogon
Zeichenfolge (REG_SZ)
1
Autologin Ein-/ Ausschalten
DefaultUserName
Zeichenfolge (REG_SZ)
<Benutzername>
Anmeldename
DefaultPassword
Zeichenfolge (REG_SZ)
<Paßwort>
Paßwort
DefaultDomainName
Zeichenfolge (REG_SZ)
<DomainName>
Domain

Es erscheint kein Anmeldefenster mehr. Will man sich unter einem anderen Namen anmelden, muss man beim Startvorgang die Leertaste gedrückt halten.
Wenn in der Registry kein Passwort eingetragen ist, funktioniert AutoLogin nur einmal. Windows stellt danach AutoAdminLogin wieder auf "0".
 


ZIP Disk beim beenden von NT automatisch auswerfen
Um die ZIP Diskette beim beenden von NT automatisch auszuwerfen einfach in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Iomega Corporation \ Extensions die Zeichenfolge "ZipShutdownEject" mit dem Wert "1" (DWORD) einfügen.
   

Autoplay von CD´s abschalten
Wer die Autoplay-Funktion des CD-Rom Laufwerks abschalten will, aber kein TWEAK-UI installiert hat, kann dies auch über eine Änderung in der Registry erreichen.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ Cdrom den Wert für "Autorun" von "1" auf "0" (DWORD) abändern.
 

Anmeldebildschirm ohne Eintrag
Dieser Eintrag bewirkt, dass in der Anmeldemaske (nach STRG + ALT + ENTF) der zuletzt angemeldete Benutzer nicht angezeigt wird. Dies ist bei NT-Rechnern, die von verschiedenen Usern genutzt werden manchmal sehr sinnvoll. Außerdem steigert es die Sicherheit.

HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Winlogon

Unter diesem String gibt es den Schlüssel "DontDisplayLastUserName" (Zeichenfolge). Standartmäßig ist ihm der Wert "0" zugewiesen. Ändert man den Wert auf "1" ab, wird der letzte User nicht mehr angezeigt.
 


Keine Bildschirmmeldungen mehr bei Bootvorgang
Unterbrechungen des Bootvorgangs, die durch Bildschirmmeldungen verursacht werden, können mit einem Eintrag in der Registry abgestellt werden.

Dazu erstellt man unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Windows einen DWORD-Wert mit dem Namen "NoPopUpsOnBoot". Diesem Eintrag kann man zwei verschiedene Werte zuweisen. "0" steht für Bildschirmmeldungen zulassen. Eine "1" lässt keine Bildschirmmeldungen zu.
 


"Smooth Scrolling" unter NT
Bei NT werden Verzeichnisse nicht mehr "weich" aufgeblendet. Auch das Aktivieren von "Smooth Scrolling" mit TweakUI bringt leider meist keine Änderung. Wenn man dieses Future jedoch nutzen möchte, kann man die Änderung in der Registry manuell vornehmen.

Unter dem String HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop einen neuen Binärwert mit dem Titel "Smooth Scrolling" anlegen und ihm den Wert "01 00 00 00" zuweisen.
 


Print Info auf dem Server ausschalten
Die Einstellung für das PopUp-Infofenster bei Remote-Print-Jobs findet man unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Print \ Providers. Der REG_DWORD Wert "NetPopup" gibt an, ob eine Nachricht bei Remote-Print-Jobs erscheinen soll ("1"). Mit "0" wird die Nachricht ausgeschaltet.
   

Server nicht anzeigen

Im Netz werden normalerweise alle aktiven Server angezeigt. Wenn man es verhindern will, können gezielt einzelne Server in der Server-Liste ausgeschaltet werden.
Dazu unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System\ CurrentControlSet \ Services \ LanmanServer \ Parameters den Binärwert "Hidden" (DWORD) anlegen. Diesem Binärwert kann man den Wert "0" oder "1" zuweisen.

Wenn man Hidden auf "1" setzt, wird der Server nach Aktualisieren der Serverliste nicht mehr im Netz angezeigt. Der Server steht aber weiterhin allen Benutzern zur Verfügung.
 


Ausgeschaltete Netzwerkdrucker

Im Netz freigegebene Netzwerkdrucker werden nach dem Ausschalten noch eine Stunde im Netz als verfügbar angezeigt. Dies liegt an einer Standard-Einstellung in der Registry.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \System \ CurrentControlSet \ Control \ Print findet man den Eintrag "NetPrinterDecayPeriode". Der Wert beträgt 3.600.000. Diesen Wert kann man nun durch einen anderen ersetzen. Die Angabe erfolgt in Millisekunden.
   


Entfernen der Administrativen Standardfreigaben bei NT
Standardmäßig wird von NT jedes Festplattenlaufwerk freigegeben. (C$, D$, usw.). Diese Freigaben kann man zwar löschen (im Explorer), NT stellt sie aber nach jedem Neustart wieder automatisch her.
Da dies ein Sicherheitsrisiko darstellt, kann dies in der Registry verhindert werden.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Services \ LanmanServer \ Services muss ein Wert verändert bzw. hinzugefügt werden

Win NT Server:
"AutoShareServer" (DWORD) auf "0" setzen, bzw. auf "1" um die Standartfreigaben wieder zu aktivieren

Win NT Workstation:
"AutoShareWks" (DWORD) auf "0" setzen, bzw. auf "1" um die Standartfreigaben wieder zu aktivieren.
 


Selbstdefinierter Logon-Text bei NT
Statt des normalen Anmeldetextes "Geben Sie einen Benutzernamen .....", der von Windows NT beim Anmelden standardmäßig angezeigt wird, kann man einen eigenen Text definieren. Man kann dort z.B. den Rechner-Namen oder sonstige Informationen anzeigen lassen.

HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Winlogon

Hier muss ein neuer Eintrag mit dem Namen "LogonPrompt" als (Zeichenfolge) angelegt werden. Diesem Eintrag kann dann ein beliebiger Text zugewiesen werden.
 


HD-Speicher sparen bei DualBoot
Bei DualBoot Systemen auf FAT16 Dateisystemen können Windows 95/98 und Windows NT die gleiche Auslagerungsdatei für den virtuellen Speicher (PAGEFILE.SYS) benutzen.

Bei Win NT in der Systemsteuerung / System / Leistungsmerkmale den virtuellen Arbeitsspeicher auf der FAT-Partition erstellen. Anfangsgröße und maximale Größe müssen identisch sein
Den virtuellen Arbeitsspeicher von Windows 95/98 mit den selben Einstellungen wie bei Win NT konfigurieren
Nach dem Neubooten von Windows 95/98 die Datei SYSTEM.INI im Bereich [386Enh] wie folgt editieren:

[386Enh]
PagingFile=X:\PAGEFILE.SYS
PagingDrive=X:
MinPagingFileSize=NNNNN
MaxPagingFileSize=NNNNN

Dabei ist X: die Festplatte, auf der sich PAGEFILE.SYS befindet und NNNNN die Größe in Kilobyte
Rechner neu booten
Sollte die Datei Win386.SWP jetzt noch existieren kann sie gelöscht werden.
 


Plug&Play Treiber für NT
NT enthält einen PnP-Karten Treiber (PnP ISA Enabler Driver), der jedoch nicht standartmäßig installiert wird.
Um ihn zu installieren wechselt man auf der Win NT - CD in das Verzeichnis DRVLIB \ PNPISA \ X86. Dort ein Rechtsklick auf die Datei PNPISA.INF und "installieren" anwählen.
Nach dem Neustart werden PnP-Karten erkannt. (Wichtig z.B. für Sound Blaster Karten).
   

Bildschirmschoner im ausgelogten Zustand
Um einen Bildschirmschoner im ausgelogten Zustand zu aktivieren, muss der Schlüssel "ScreenSaveActive" (Zeichenfolge) unter HKEY_USERS \ .DEFAULT \ Contol Panel \ Desktop in der Registry editiert werden.
Unter "ScreenSaveActive" muß der volle Pfad des Bildschirmschoners eingesetzt werden.
In der Variablen ScreenSaveTimeOut wird der Wert in Sekunden angegeben, bevor sich der Bildschirmschoner aktiviert.
 

Hintergrundfarbe beim Logon ändern
Die Farbe des Hintergrunds wird in der Registry unter HKEY_USERS \ .DEFAULT \ Control Panel \ Colors in dem Schlüssel "Background" geändert.
Bei 0 0 0 ist der Hintergrund schwarz, bei 255 255 255 weiß. Es sind alle Werte dazwischen möglich. Der Standardwert liegt bei 0 128 128.
 

Hintergrundlogo beim Anmelden bei NT ändern

Das Hintergrundbild kann man unter HKEY_USERS \ .DEFAULT \ Control Panel \ Desktop unter dem Schlüssel "Wallpaper" ändern. Sollte der Schlüssel noch nicht existieren, muss er als "REG_SZ" erstellt werden. Ihm weist man dann den Dateinamen (darf nur aus 8 Zeichen bestehen !!!) mit voller Pfadangabe zu. Das Bildformat sollte *.BMP sein.
Folgende Werte können noch als REG_SZ Typ erstellt werden

TileWallpaper
 0 
kein Titel
TileWallpaper
1
mit Titel
WallpaperStyle
0
normal
WallpaperStyle
2
vergrößern auf den ganzen Bildschirm

Folgende Einstellungen werden nur ausgewertet, wenn "TileWallpaper=0" und "WallpaperStyle=0"

WallpaperOriginX Anzahl der Pixel von der linken Bildschirmseite
WallpaperOriginY Anzahl der Pixel vom oberen Bildschirmrand
 


NumLock unter NT
Um den NumLock-Status unter Windows NT auf Dauer zu aktivieren muss man in der Registry den Schlüssel "InitialKeyboardIndicators" von "0" auf "2" ändern.

Der Schlüssel steht unter folgenden beiden Zweigen.:
HKEY_CURRENT_USER \ ControlPanel \ Keyboard
HKEY_USERS \ .DEFAULT \ ControlPanel \ Keyboard
 


Zu wenig Speicher für Serverdienst
Die Fehlermeldung "nicht genügend Speicher zum starten des Serverdienstes" unter Windows NT taucht immer wieder in verschiedenen Newsgroups auf.

Dieser "Standardfehler" rührt meist daher, dass eine Netzwerkkomponente nach der Installation des Service Packs hinzugefügt wurde. Daher einfach nochmals das Service Pack installieren !!
 


Installationslaufwerk
Wenn sich nach der Installation von Windows die Quelle des Installationslaufwerks ändert, sucht Win bei allen nachträglichen Installationen immer auf dem falschen Laufwerk nach der Windows CD.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Sourcepath läßt sich der Pfad ändern
 


NT 4.0 erkennt IDE Festplatte nicht
Wenn unter NT 4.0 die IDE Festplatte nicht erkannt wird und zudem vielleicht vorher nur eine SCSI-Platte vorhanden war muß unter Systemsteuerung - Geräte erst die Startart des ATAPI-Treibers auf Systemstart gesetzt werden.