W I N P A G E -- WinME (Tipps & Tricks)
| Zuviel Speicher schadet Windows
9x/ME |
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Wer mehr Hauptspeicher in seinen Rechner einbaut, dem dankt
es sein Betriebssystem mit einer höheren Geschwindigkeit und einer
besseren Perfomance - normalerweise. Windows 9x und ME finden mehr als
512 MB Hauptspeicher allerdings nicht so gut und hängen sich im Extremfall
sogar auf. Dieser Bug tritt allerdings nur dann auf, wenn sich mehr als
512 Megabyte Speicher im Rechner befinden.
Dieser Fehler geht aus einem Artikel in der "Knowledge Base"
von Microsoft hervor. Demnach zeigen sich auf Rechnern mit mehr als 512
Megabyte RAM folgende Syptome:
- Der Anwender kann kein neues DOS-Fenster mehr öffnen. Stattdessen
erscheint eine Fehlermeldung, die besagt, dass sich nicht genug Speicher
im Rechner befindet.
Der Anwender solle eine Anwendung schließen und es dann neu versuchen.
- Der Rechner hängt sich beim Booten komplett auf und / oder es
erscheint die Fehlermeldung, dass nicht genug Speicher vorhanden ist,
um Windows zu starten.
Für das Problem verantwortlich ist der 32-Bit-Cache-Treiber Vcache.
Vcache legt beim Systemstart eine maximale Cache-Größe in Abhängigkeit
von dem im Rechner befindlichen Speicher fest. Um auf den Cache zugreifen
zu können, werden virtuelle Adressen vergeben, deren Anzahl jedoch
begrenzt ist.
Befinden sich im Rechner mehr als 512 Megabyte Speicher, verbraucht Vcache
mehr virtuelle Adressen, als vorhanden sind. Damit sind auch keine virtuellen
Adressen mehr übrig, um andere Funktionen, wie beispielsweise das
Öffnen eines DOS-Fensters durchzuführen.
Microsoft bietet drei Vorschläge an, mit dem das Problem behoben
werden kann. Zunächst einmal kann in der System.ini-Datei der Wert
von "MaxFileCache" auf 512 Megabyte gesetzt werden. Damit wird
bewirkt, dass Vcache nur noch maximal 512 Megabyte nutzt. Eine andere
Möglichkeit ist es, über das Systemkonfigurations-Utility den
von Windows genutzten Speicher auf 512 Megabyte zu limitieren.
Wenn das alles nichts hilft, dann empfiehlt Microsoft, soviel Speicher
auszubauen, bis sich im Rechner nur noch 512 Megabyte befinden.
Anscheinend haben die Entwickler der Betriebssysteme nicht daran gedacht,
dass 512 Megabyte Hauptspeicher auch einmal für den normalen PC-Anwender
erschwinglich sein werden.
Dabei sei aber noch angemerkt, dass bei Windows 9x und ME mehr als 256
Megabyte Hauptspeicher relativ wenig Sinn machen. Zusätzlicher Speicher
wird fast überhaupt nicht genutzt und bringt somit auch keine Geschwindigkeitsvorteile
mehr.
Informationen zu diesem Problem bei MICROSOFT
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| Automatische Netzwerksuche
deaktivieren |
Windows ME durchsucht mit der neuen Netcrawling-Funktion
in zyklischen Abständen das Netzwerk nach neu erscheinenden Resourcen.
In größeren Netzwerken belastet dieses Feature den Rechner allerdings.
Das Netcrawling läßt sich über die Registry deaktivieren.
Dazu unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion
\ Explorer \ Advanced einen neuen Eintrag mit dem Namen "NoNetcrawling"
als Datentyp REG_DWORD hinzufügen und auf den Wert "1"
setzen
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| Fehler beim Update von Win98
auf WinME |
Bei der Installation von WinME über eine bestehende
Win 9x Version bekommen manche User immer wieder die Meldung "Für
Dateinamen, die länger als 8 Buchstaben ...".
Um dieses Problem zu lösen einfach unter Win98 auf der WinME CD nach
der Datei "NNT.INF" suchen und diese installieren (mit
rechter Maustaste klicken und "installieren" auswählen).
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| Patch für WinME ShutDown
Problem |
| Wenn der PC zu schnell herunterfährt, kann es passieren,
dass der Cache die Daten nicht schnell genug auf die Festplatte zurückschreiben
kann. Dies tritt laut Microsoft bei Prozessoren ab etwa 900 MhZ auf.
Dieser Patch verlängert die Zeit um 2 Sekunden !
Es wird unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Windows
\ CurrentVersion der Wert "CacheWriteDelay" mit dem
Inhalt "000007d0 Hex" (entspricht "2000" Dez.)
als DWORD angelegt.
Patch zum download
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| WinMe über Win98 installiert
- nun folgender Fehler |
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Wenn man WinME über ein bestehendes Win98 installiert,
kann es sein, dass die Option "Durchsuchen" und "Speichern
unter" im Internet Explorer nicht mehr verfügbar ist. Unter
Umständen sind auch keine Downloads mehr möglich.
Um dies zu beheben in der Registry unter HKEY_CURRENT_USER \ Ssoftware
\ Microsoft \ Windows \ Current Version \ Explorer \ User Shell \ Folders
den Schlüssel "Recent" löschen.
Anschließend das System neu starten.
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| Nützliches, aber verstecktes
Tool in WinME |
Windows bringt ein äußerst nützliches
Tool mit, welches aber etwas versteckt ist: HWINFO.
Selbst wer es schon einmal durch Zufall gestartet hat, hat nichts gesehen.
Das Tool muß nämlich mit dem Parameter /UI (User Interface) gestartet
werden. Also so: HWINFO /UI.
Das Tool listet die interne Hardwarekonfiguration auf.
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| WinME per Tastendruck herunterfahren |
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Um Windows mit einem einzigen Tastendruck zu beenden, geht
man wie folgt vor.
Mit der rechten Maustaste eine neue Verknüpfung auf dem Desktop
anlegen. Als Befehlszeile folgendes eingeben:
RUNDLL32.EXE USER,EXITWINDOWS
Nach dem Doppelklick auf das Symbol fährt Windows herunter. Wer
will, kann der Verknüpfung unter Eigenschaften noch eine Tastenkombination
zuweisen. Man könnte z.B. einstellen, dass Windows mit der Tastenkonfiguration
(Strg)+(Alt)+(Del) herunterfährt.
Folgende Befehle sind möglich:
Neu anmelden -- RUNDLL32.EXE Shell32.dll,SHExitWindowsEx 0
Rechner herunterfahren -- RUNDLL32.EXE USER,EXITWINDOWS
Neu starten -- RUNDLL32.EXE Shell32.dll,SHExitWindowsEx 2
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| Zugriff auf Medienbibliothek
aus dem Internet verhindern |
Der MediaPlayer verschickt nicht nur eine eindeutige
ID (wie im untenstehenden Tipp beschrieben), sondern lässt sogar Zugriffe
anderer Programme und Internet-Sites auf seine Medienbibliothek zu. Das
bedeutet, dass je nach eingestellten Zugriffsrechten fremde Applikationen
sehen, welche Titel auf dem Rechner gespeichert sind. Es ist obendrein möglich,
Informationen hinzuzufügen.
Diese Tatsache lässt sich unter Extras - Optionen - Medienbibliothek
des MediaPlayers ändern.
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| Der MediaPlayer verrät
Identifikationsdaten des PC´s |
Der MediaPlayer generiert während der Installation
automatisch eine Identifikationsnummer (ID) für den jeweiligen Rechner.
Diese ID enthält zwar keine persönlichen Daten des Anwenders,
erlaubt jedoch eine eindeutige Identifikation des PCs.
Um die Übertragung der ID zu vermeiden, klickt man im Menü "Extras"
des MediaPlayers auf "Optionen" und schaltet auf der Registrierkarte
"Player" die Funktion "Internetsites, die eindeutige
Bestimmungen des Players ermöglichen" aus.
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| Automatisches Downloaden von
Updates verhindern |
Windows ME sucht während einer Internet-Session
automatisch nach verfügbaren Updates und lädt sie herunter.
In der Standard-Einstellung sucht die Funktion "Automatisches Update"
bei bestehender Internet Verbindung alle 24 Stunden nach Updates und lädt
diese auf die Festplatte. Erst danach fragt das Betriebssystem ob sie installiert
werden sollen.
Dieses Verhalten mag für Einsteiger sinnvoll sein. Der automatische
Download verlangsamt jedoch andere Arbeiten im Internet. Da die Updates
zudem teilweise eine Größe von einigen Megabyte erreichen, kann
der Download per Modem oder Ein-Kanal-ISDN einige Zeit dauern. Am besten
stellt man das automatische Update so ein, dass es sich den Download vorher
vom Anwender genehmigen lassen muss.
In der Systemsteuerung lässt sich das Verhalten des "Automatischen
Updates" unter dem entsprechenden Icon verändern.
Sinnvoll ist die Einstellung "Vor dem Download von Updates benachrichtigen
....".
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| Windows ME auf 486er PC installieren |
Microsoft hat die Installation von Windows schon bei
früheren Versionen auf bestimmte Rechnertypen beschränkt. Dies
liegt aber nicht etwa daran, dass Windows aus irgendwelchen technischen
Gründen nicht auf allen Rechnern läuft, sondern daran, dass Microsoft
den Support-Aufwand reduzieren möchte.
Mit einem undokumentierten Schalter ist es jedoch möglich, das Betriebssystem
auch auf anderen als den vorgegebenen Rechnertypen zu installieren. Dazu
das Setup einfach mit dem Parameter /NM starten. "NM" steht für
"No Minimum".
SETUP /NM
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| Ersatz für die AUTOEXEC.BAT |
Microsoft hat ME so wasserdicht programmiert, dass es
dem Anwender nicht einmal möglich ist, die AUTOEXEC.BAT zu verändern
- spätestens beim nächsten Systemstart wird die Datei Dank der
automatischen Systemwiederherstellung wieder durch die Standartvariante
der Datei ersetzt.
Wer nun eigene Befehle ausführen möchte, muss eine andere Datei
bearbeiten. Sie heißt CMDINIT.BAT und ist im Ordner C:\WINDOWS\COMMAND
zu finden.
Wenn ein Programm bei der Installation Einträge in die AUTOEXEC.BAT
hinzufügt, müssen diese per Hand in die CMDINIT.BAT übernommen
werden.
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| Unnötige Installationsdateien
löschen |
WinME kopiert bei der Installation alle benötigten
Dateien von der CD auf die Festplatte in das Verzeichnis Windows\options\install.
Diese benötigen knapp 150 MB, können aber nach der Installation
gelöscht werden, da der Systemdateienschutz diese im Gegensatz zu Windows
2000 nicht benötigt. Soll eine überwachte Datei gelöscht
werden, kopiert WinME diese Datei nämlich zuerst an einen sicheren
Ort, um sie ggf. von dort wieder herzustellen.
Beim Nachinstallieren von Windows Komponenten möchte Windows nun aber
auf das gelöschte Verzeichnis zugreifen. Um dies zu ändern, kann
man in der Registry den Pfad auf das CD-Rom Laufwerk umändern. Dazu
unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion
\ Setup den Schlüssel "SourcePath" auf den Pfad
des CDROM´s setzen, also z.B. x:\win9x\
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| Sysedit fehlt in WinME |
In Windows ME fehlt das Programm Sysedit. Allerdings
kann man das bisherige Sysedit mit einem Pack-Programm, welches CAB Dateien
unterstützt, aus der WIN98_21.CAB (bei Win98SE) in das Systemverzeichnis
von Windows ME extrahieren.
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| Systemwiederherstellung deaktivieren |
Die Systemwiederherstellung kann bei der Installation
nicht abgewählt werden, lässt sich aber nachträglich deaktivieren.
Unter Systemsteuerung - System - Leistungsmerkmale - Dateisystem - Problembehandlung
kann man die Funktion "Systemwiederherstellung deaktivieren"
einschalten.
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| Windows ME im REAL DOS Modus |
Windows ME hält den RealDOS-Mode, also den nackten
DOS-Prompt, vom Benutzer fern. Microsoft begründet dies mit: "Fortschritt"
zur verbesserten Stabilität.
Es gibt wirklich keine Chance an das DOS (ohne im Hintergrund laufenden
Windows) heranzukommen. Die Option, per F8 den Start von Windows zu umgehen,
wird nicht im Windows ME eigenen Bootmenü angeboten.
Einträge in den Startdateien CONFIG.SYS bzw. AUTOEXEC.BAT werden schlichtweg
ignoriert, was schnell zum Verhängnis werden kann. Z.B. wenn Gerätetreiber,
wie etwa zu einem SCSI-Hostadapter, unter Umständen vor dem Windowsstart
initialisiert werden müssen.
Nur das Booten mit einer Start-Boot-Diskette macht das "RealDOS"
noch möglich.
Der hier
zum download (10 kb) angebotene Patch behebt diesen "Missstand"
(Eine Ausführliche Anleitung ist in dem Zip-File enthalten)
Der Patch modifiziert die Dateien "COMMAND.COM", "IO.SYS"
, "REGENV32.EXE". Zur Sicherheit sollte man vor der Aktion Sicherheitskopien
der Dateien auf Diskette anlegen. Sollte es zu Problemen kommen, kann
man durch zurückkopieren der Dateien den Originalzustand wieder herstellen.
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| Win2000 in LAN mit Win9x Clients
sehr langsam |
Wenn Windows 2000 in einem LAN mit Win9x Clients bei
Netzzugriffen extrem langsam wird, liegt dies daran, dass Windows 2000 bei
jedem Rechnerzugriff auf geplante Tasks prüft.
Um dies zu verhindern sollte man in der Registry unter [HKEY_LOCAL_MACHINE
\ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ RemoteComputer
\ NameSpace den Ordner "{D6277990-4C6A-11CF-8D87-00AA0060F5BF}"
löschen.8888
Dieser Tipp wurde von unserem Leser Hannes2000@WbC-Board.com
gepostet. |
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