Heute ist Montag, der 22. März 2010

 
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  Tipps & Tricks

W I N P A G E -- WinME (Tipps & Tricks)
Zuviel Speicher schadet Windows 9x/ME

Wer mehr Hauptspeicher in seinen Rechner einbaut, dem dankt es sein Betriebssystem mit einer höheren Geschwindigkeit und einer besseren Perfomance - normalerweise. Windows 9x und ME finden mehr als 512 MB Hauptspeicher allerdings nicht so gut und hängen sich im Extremfall sogar auf. Dieser Bug tritt allerdings nur dann auf, wenn sich mehr als 512 Megabyte Speicher im Rechner befinden.
Dieser Fehler geht aus einem Artikel in der "Knowledge Base" von Microsoft hervor. Demnach zeigen sich auf Rechnern mit mehr als 512 Megabyte RAM folgende Syptome:

  • Der Anwender kann kein neues DOS-Fenster mehr öffnen. Stattdessen erscheint eine Fehlermeldung, die besagt, dass sich nicht genug Speicher im Rechner befindet.
    Der Anwender solle eine Anwendung schließen und es dann neu versuchen.
  • Der Rechner hängt sich beim Booten komplett auf und / oder es erscheint die Fehlermeldung, dass nicht genug Speicher vorhanden ist, um Windows zu starten.

Für das Problem verantwortlich ist der 32-Bit-Cache-Treiber Vcache. Vcache legt beim Systemstart eine maximale Cache-Größe in Abhängigkeit von dem im Rechner befindlichen Speicher fest. Um auf den Cache zugreifen zu können, werden virtuelle Adressen vergeben, deren Anzahl jedoch begrenzt ist.

Befinden sich im Rechner mehr als 512 Megabyte Speicher, verbraucht Vcache mehr virtuelle Adressen, als vorhanden sind. Damit sind auch keine virtuellen Adressen mehr übrig, um andere Funktionen, wie beispielsweise das Öffnen eines DOS-Fensters durchzuführen.

Microsoft bietet drei Vorschläge an, mit dem das Problem behoben werden kann. Zunächst einmal kann in der System.ini-Datei der Wert von "MaxFileCache" auf 512 Megabyte gesetzt werden. Damit wird bewirkt, dass Vcache nur noch maximal 512 Megabyte nutzt. Eine andere Möglichkeit ist es, über das Systemkonfigurations-Utility den von Windows genutzten Speicher auf 512 Megabyte zu limitieren.

Wenn das alles nichts hilft, dann empfiehlt Microsoft, soviel Speicher auszubauen, bis sich im Rechner nur noch 512 Megabyte befinden.

Anscheinend haben die Entwickler der Betriebssysteme nicht daran gedacht, dass 512 Megabyte Hauptspeicher auch einmal für den normalen PC-Anwender erschwinglich sein werden.

Dabei sei aber noch angemerkt, dass bei Windows 9x und ME mehr als 256 Megabyte Hauptspeicher relativ wenig Sinn machen. Zusätzlicher Speicher wird fast überhaupt nicht genutzt und bringt somit auch keine Geschwindigkeitsvorteile mehr.

Informationen zu diesem Problem bei MICROSOFT
 


Automatische Netzwerksuche deaktivieren
Windows ME durchsucht mit der neuen Netcrawling-Funktion in zyklischen Abständen das Netzwerk nach neu erscheinenden Resourcen. In größeren Netzwerken belastet dieses Feature den Rechner allerdings. Das Netcrawling läßt sich über die Registry deaktivieren. Dazu unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ Advanced einen neuen Eintrag mit dem Namen "NoNetcrawling" als Datentyp REG_DWORD hinzufügen und auf den Wert "1" setzen
 

Fehler beim Update von Win98 auf WinME
Bei der Installation von WinME über eine bestehende Win 9x Version bekommen manche User immer wieder die Meldung "Für Dateinamen, die länger als 8 Buchstaben ...".
Um dieses Problem zu lösen einfach unter Win98 auf der WinME CD nach der Datei "NNT.INF" suchen und diese installieren (mit rechter Maustaste klicken und "installieren" auswählen).
 

WinMe über Win98 installiert - nun folgender Fehler

Wenn man WinME über ein bestehendes Win98 installiert, kann es sein, dass die Option "Durchsuchen" und "Speichern unter" im Internet Explorer nicht mehr verfügbar ist. Unter Umständen sind auch keine Downloads mehr möglich.

Um dies zu beheben in der Registry unter HKEY_CURRENT_USER \ Ssoftware \ Microsoft \ Windows \ Current Version \ Explorer \ User Shell \ Folders den Schlüssel "Recent" löschen.

Anschließend das System neu starten.
 


Nützliches, aber verstecktes Tool in WinME
Windows bringt ein äußerst nützliches Tool mit, welches aber etwas versteckt ist: HWINFO.
Selbst wer es schon einmal durch Zufall gestartet hat, hat nichts gesehen. Das Tool muß nämlich mit dem Parameter /UI (User Interface) gestartet werden. Also so: HWINFO /UI.

Das Tool listet die interne Hardwarekonfiguration auf.
 


WinME per Tastendruck herunterfahren

Um Windows mit einem einzigen Tastendruck zu beenden, geht man wie folgt vor.

Mit der rechten Maustaste eine neue Verknüpfung auf dem Desktop anlegen. Als Befehlszeile folgendes eingeben:
RUNDLL32.EXE USER,EXITWINDOWS

Nach dem Doppelklick auf das Symbol fährt Windows herunter. Wer will, kann der Verknüpfung unter Eigenschaften noch eine Tastenkombination zuweisen. Man könnte z.B. einstellen, dass Windows mit der Tastenkonfiguration (Strg)+(Alt)+(Del) herunterfährt.

Folgende Befehle sind möglich:

Neu anmelden -- RUNDLL32.EXE Shell32.dll,SHExitWindowsEx 0
Rechner herunterfahren -- RUNDLL32.EXE USER,EXITWINDOWS
Neu starten -- RUNDLL32.EXE Shell32.dll,SHExitWindowsEx 2
 


Zugriff auf Medienbibliothek aus dem Internet verhindern
Der MediaPlayer verschickt nicht nur eine eindeutige ID (wie im untenstehenden Tipp beschrieben), sondern lässt sogar Zugriffe anderer Programme und Internet-Sites auf seine Medienbibliothek zu. Das bedeutet, dass je nach eingestellten Zugriffsrechten fremde Applikationen sehen, welche Titel auf dem Rechner gespeichert sind. Es ist obendrein möglich, Informationen hinzuzufügen.
Diese Tatsache lässt sich unter Extras - Optionen - Medienbibliothek des MediaPlayers ändern.
 

Der MediaPlayer verrät Identifikationsdaten des PC´s
Der MediaPlayer generiert während der Installation automatisch eine Identifikationsnummer (ID) für den jeweiligen Rechner. Diese ID enthält zwar keine persönlichen Daten des Anwenders, erlaubt jedoch eine eindeutige Identifikation des PCs.
Um die Übertragung der ID zu vermeiden, klickt man im Menü "Extras" des MediaPlayers auf "Optionen" und schaltet auf der Registrierkarte "Player" die Funktion "Internetsites, die eindeutige Bestimmungen des Players ermöglichen" aus.
 

Automatisches Downloaden von Updates verhindern
Windows ME sucht während einer Internet-Session automatisch nach verfügbaren Updates und lädt sie herunter.
In der Standard-Einstellung sucht die Funktion "Automatisches Update" bei bestehender Internet Verbindung alle 24 Stunden nach Updates und lädt diese auf die Festplatte. Erst danach fragt das Betriebssystem ob sie installiert werden sollen.
Dieses Verhalten mag für Einsteiger sinnvoll sein. Der automatische Download verlangsamt jedoch andere Arbeiten im Internet. Da die Updates zudem teilweise eine Größe von einigen Megabyte erreichen, kann der Download per Modem oder Ein-Kanal-ISDN einige Zeit dauern. Am besten stellt man das automatische Update so ein, dass es sich den Download vorher vom Anwender genehmigen lassen muss.

In der Systemsteuerung lässt sich das Verhalten des "Automatischen Updates" unter dem entsprechenden Icon verändern.
Sinnvoll ist die Einstellung "Vor dem Download von Updates benachrichtigen ....".
   


Windows ME auf 486er PC installieren
Microsoft hat die Installation von Windows schon bei früheren Versionen auf bestimmte Rechnertypen beschränkt. Dies liegt aber nicht etwa daran, dass Windows aus irgendwelchen technischen Gründen nicht auf allen Rechnern läuft, sondern daran, dass Microsoft den Support-Aufwand reduzieren möchte.
Mit einem undokumentierten Schalter ist es jedoch möglich, das Betriebssystem auch auf anderen als den vorgegebenen Rechnertypen zu installieren. Dazu das Setup einfach mit dem Parameter /NM starten. "NM" steht für "No Minimum".
SETUP /NM
 

Ersatz für die AUTOEXEC.BAT
Microsoft hat ME so wasserdicht programmiert, dass es dem Anwender nicht einmal möglich ist, die AUTOEXEC.BAT zu verändern - spätestens beim nächsten Systemstart wird die Datei Dank der automatischen Systemwiederherstellung wieder durch die Standartvariante der Datei ersetzt.
Wer nun eigene Befehle ausführen möchte, muss eine andere Datei bearbeiten. Sie heißt CMDINIT.BAT und ist im Ordner C:\WINDOWS\COMMAND zu finden.
Wenn ein Programm bei der Installation Einträge in die AUTOEXEC.BAT hinzufügt, müssen diese per Hand in die CMDINIT.BAT übernommen werden.
 

Unnötige Installationsdateien löschen
WinME kopiert bei der Installation alle benötigten Dateien von der CD auf die Festplatte in das Verzeichnis Windows\options\install. Diese benötigen knapp 150 MB, können aber nach der Installation gelöscht werden, da der Systemdateienschutz diese im Gegensatz zu Windows 2000 nicht benötigt. Soll eine überwachte Datei gelöscht werden, kopiert WinME diese Datei nämlich zuerst an einen sicheren Ort, um sie ggf. von dort wieder herzustellen.
Beim Nachinstallieren von Windows Komponenten möchte Windows nun aber auf das gelöschte Verzeichnis zugreifen. Um dies zu ändern, kann man in der Registry den Pfad auf das CD-Rom Laufwerk umändern. Dazu unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Setup den Schlüssel "SourcePath" auf den Pfad des CDROM´s setzen, also z.B. x:\win9x\
 

Sysedit fehlt in WinME
In Windows ME fehlt das Programm Sysedit. Allerdings kann man das bisherige Sysedit mit einem Pack-Programm, welches CAB Dateien unterstützt, aus der WIN98_21.CAB (bei Win98SE) in das Systemverzeichnis von Windows ME extrahieren.
 

Systemwiederherstellung deaktivieren
Die Systemwiederherstellung kann bei der Installation nicht abgewählt werden, lässt sich aber nachträglich deaktivieren. Unter Systemsteuerung - System - Leistungsmerkmale - Dateisystem - Problembehandlung kann man die Funktion "Systemwiederherstellung deaktivieren" einschalten.
 

Win2000 in LAN mit Win9x Clients sehr langsam
Wenn Windows 2000 in einem LAN mit Win9x Clients bei Netzzugriffen extrem langsam wird, liegt dies daran, dass Windows 2000 bei jedem Rechnerzugriff auf geplante Tasks prüft.

Um dies zu verhindern sollte man in der Registry unter [HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ RemoteComputer \ NameSpace den Ordner "{D6277990-4C6A-11CF-8D87-00AA0060F5BF}" löschen.8888

Dieser Tipp wurde von unserem Leser Hannes2000@WbC-Board.com gepostet.