Heute ist Sonntag, der 05. Februar 2012

 
...:: Windows 7 ::...
  Produktfamilie

Allgemeines

Wie schon bei Vista gibt es auch bei Windows 7 wieder mehrere Versionen, die sich in ihrem Funktionsumfang unterscheiden.
Es gibt die Version "Starter", die es allerdings nur für OEM-Parter gibt. Sie ist für spezielle Geräte gedacht, die von ihrer Leitung eingeschränkt sind. Die Version "Home Basic" gibt es ebenfalls nicht zum kaufen. Zumindest nicht in Deutschland. Sie gibt es nur in sogenannten Emerging Markets.

Relevant für den Endbenutzer sind also nur "Home Premium", "Professional" und "Ultimate".
Die "Home Premium" Version dürfte alles bieten, was für einen Privatanwender nötig ist. Die "Professional" richtet sich eher an Firmen und die "Ultimate" Variante an den ambitionierten Heimanwender, der alle Funktionen braucht/möchte oder an Firmenkunden, die keinen Volumenlizenz-Vertrag mit Software Assurance abgeschlossen haben.

Anders als bei Vista, unterscheidet sich die "Enterprise" Version bei Windows 7 vom Funktionsumfang nicht von der "Ultimate" Version. Sie unterscheidet sich lediglich in der Art der Lizensierung. Die "Enterprise" Version ist lediglich für Firmen mit einem Volumenlizenz-Vertrag mit Software Assurance erhältlich. Die Aktivierung erfolgt üer MAK-Keys (Multiple Activation Key) oder über einen KMS-Server (Key Management Service).

Windows 7 kann auch ohne Eingabe eines Produkc-Keys installiert werden. Die Installation kann dann 30 Tage ohne Einschränkungen verwendet werden. Durch eingabe des Befehls SLMGR -REARM läßt sich der Testzeitraum insgesamt fünd Mal auf dann insgesamt 180 Tage verlängern.


Vergleich der Versionen

Nachfolgend eine Übersicht, worin sich die einzelnen Versionen unterscheiden.

Außer der "Starter" Version gibt es alle Versionen in einer 32-Bit und einer 64-Bit Version.
Wer sich für den Kauf einer Retail-Version entscheides, der bekommt immer beide Datenträger (32-Bit und 64-Bit). OEM und System Builder enthalten immer nur einen Datenträger, entweder 32-Bit oder 64-Bit.
Unabhängig davon funktioniert der Produkt-Key immer für die 32-bit und die 64-Bit Version.

 
Starter
Home
Basic
Home
Premium
Professional
(Business)
Enterprise &
Ultimate
OEM / System Builder
90,- Euro
120,- Euro
160,- Euro
Upgrade
119,99 Euro
285,- Euro
299,- Euro
Retail
199,99 Euro
309,- Euro
319,- Euro
max. Anzahl der CPU`s (unabhängig der Kerne)
1
1
1
2
2
max. RAM (bei 32.Bit)
4 GB
4 GB
4 GB
4 GB
4 GB
max. RAM (bei 64.Bit)
---
8 GB
16 GB
192 GB
192 GB
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Multi-Touch Unterstützung
 
 
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DVD Wiedergabe & Bearbeitung
 
 
HomeGroup (erstellen)
 
 
Präsentations Modus
 
 
 
Standarddrucker pro Netzwerk
 
 
 
Domänenbeitritt & Gruppenrichtlinien
 
 
 
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Erweitertes Backup (Netzwerk & Gruppenrichtlinien)
 
 
 
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Windows XP Mode
 
 
 
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AppLocker
 
 
 
 
DirectAccess
 
 
 
 
BranchCache
 
 
 
 
MUI Language Packs
 
 
 
 
Booten von virtuellen Festplatten (VHD)
 
 
 
 



Versionsauswahl

Wie schon bei Vista sind auch auf dem Windows 7 Datenträger immer alles Versionen enthalten. Im Gegensatz zu Vista erhält der Benutzer bei Windows 7 jedoch keine Auswahl, welche Version er installieren möchte. So konnte der Benutzer beim Setup von Vista noch wählen, ob er z.B. Vista Ultimate oder Vista Business installieren möchte. Bei Windows 7 wird nur die Version angeboten, für die der Productkey gültig ist.

Diese fehlende Auswahl lässt sich aber leicht wieder anzeigen. Dazu ist es notwendig, dass die Setup-DVD neu aufgebaut wird. Alles was dafür notwendig ist, ist ein installiertes WAIK (Windows Automated Installation Kit). (Download unter DIESEM LINK)

  1. Zunächst wird die gesamte Windows 7 DVD auf die Festplatte kopiert, z.B. nach C:\Temp\DVD
  2. Im Ordner C:\Temp\DVD\sources wird dann die Datei "ei.cfg" gelöscht.
  3. Abschließend in der WAIK-Eingabeaufforderung aus dem Startmenü (ab Vista und höher mit Administratorrechten) den folgenden Befehl eingeben (am Stück in einer Zeile).

    oscdimg /b"%Programfiles%\Windows AIK\Tools\PETools\x86\boot\etfsboot.com" /h /lGRMCPRFRER_EN_DVD /u2 /o C:\Temp\DVD C:\Temp\Windows_7.iso

Das Ergebnis ist ein ISO-Image, welchers man wie gewohnt mit einem Brennprogramm auf DVD brennen kann.
Von dieser DVD gestartet bekommt man dann wieder die Auswahl der auf der DVD vorhandenen Versionen.