| Allgemeine Vorbemerkung |
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Obwohl es der Name "Windows 7" anderst vermuten läßt, gibt Windows 7 die Versionsnummer 6.1.xxxx aus. Vista hatte die Versionsnummer 6.0.xxxx. Dies hat jedoch nur entwicklungstechnische Gründe.
Bei Windows 7 handelt es sich tatsächlich um ein Major Release und nicht um ein Minor Release wie es die Versionsnummer vermuten läßt. Eigentlich hätte die Versionsnummer also 7.0.xxxx lauten müssen. Aus Kompatibilitätsgründen hat man sich aber für 6.1.xxxx entschieden. Viele Anwendungen prüfen die Versionsnummer ab, was deshalb also zu Problemen geführt hätte.
Ein sehr gutes deutsches Video von Daniel Melanchthon, seines Zeichens Technical Evangelist bei Microsoft, gibt es unter DIESEM LINK, bzw. als Download auch unter DIESEM LINK
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| Taskleiste und JumpList |
| Am auffälligsten ist sicher die neue Taskleiste. Dabei fällt auf, dass die eigentliche Taskleiste und die QuickLaunch-Bar zusammengeflossen sind. Die Taskleiste enthält nun also sowohl gestartete als auch nicht laufende Anwendungen.
Per Drag'n'Drop lassen sich Anwendungen hinzufügen und entfernen.
In diesem Screenshot sieht man, dass der MediaPlayer (rechtes Icon) nicht gestartet ist. Der Expolrer (mittleres Icon) ist 1x gestartet. Vom Internetexplorer laufen im Moment drei Instanzen. Zu sehen daran, dass neben dem linken Icon noch zwei dünne Streifen angedeutet sind.
Klickt man das Icon einer gestarteten Anwendung mit der rechten Maustaste an gelangt man zur sogenannten JumpList. Man hat hier beim Internet Explorer Zugriff auf die zuletzt geöffneten Internetseiten. Bei Microsoft Excel wären es die zuletzt geöffneten Dokumente.
Fährt man einfach nur mit der Maus über das Icon einer geöffneten Anwendung werden die einzelnen Instanzen angezeigt.
Im Screenshot z.B. drei Tabs des Internet Explorers.
Im Infobereich links neben der Uhr werden standardmäßig nur noch 4 Symbole angezeigt. Alle anderen sind über den kleinen Pfeil zu erreichen.
Über das farblich abgesetzte Rechteck am ganz rechten Ende der Taskleiste läßt sich jederzeit der Desktop anzeigen. Alle geöffnete Anwendungen werden minimiert.
Im Gegensatz zu Vista werden die Minianwenungen der Sidebar (z.B. die Uhr oder der Kalender) jedoch nicht mehr minimiert.
Welche Icons und auch die Anzahl der Icons die angezeigt werden, läßt sich natürlich einstellen.
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| Action Center |
Die aus früheren Windows Versionen bekannten Popups bei Fehlern oder Problemen gibt es in der Form nocht mehr.
Es werden zwar auch jetzt noch Popups angezeigt, diese werden nun jedoch im Action Center gebündelt.
Fährt man mit der Maus über das Symbol des Action Center wird die anzahl der aktuellen Probleme angezeigt.
Ein Klick auf das Symbol zeigt ein paar Informationen mehr an. Sofern möglich, bietet Windows hier auch gleich die Problmlösung an. Im Bild z.b. das aktivieren der Firewall. Außerdem läßt sich hier auch das Action Center öffnen.
Im eigentlichen Action Center hat man dann einige Optionen mehr. Unter anderem eine Archivfunktion und verschiedene Systemaktionen wie z.B. die Systemwiederherstellung.
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| Verbesserungen für TouchScreens |
| Wie schon bei Vista gibt es keine spezielle Windows Version für Rechner mit TouchScreen. Bei Windows XP war dies z.B. die noch spezielle Windows Version "TabletPC".
Sobald Windows 7 ein entsprechendes Eingabegerät erkennt werden die entsprechenden Funktionen zur Verfügung gestellt.
Ein paar der Funktionen stehen auch ohne angeschlossenem TouchScreen zur Verfügung.
AeroShake ist so eine Funktion, die das Arbeiten mit TouchScreens erleichtern soll. Sind mehrere Fenster geöffnet, packt man sich mit der Maus oder dem Finger am oberen Rand ein Fenster und "schüttelt" es ein wenig hin und her. Das Ergebnis ist, dass alle anderen geöffneten Fesnter minimiert werden. Erneutes schütteln öffnet alle minimierten Fesnter wieder.
Schiebt man ein Fenster an den oberen Bildschirmrand, dann dockt es dort an. Läßt man das Fesnter los wird es dann maximiert. Genauso kann man ein Fenster am rechten oder linken Bildschirmrand andocken. Das Fenster wird dann auf halbe Bildschirmgröße gebracht. So lassen sich z.B. zwei Fenster bebeneinander anzeigen.
Das ganze funktioniert auch per Tastatur mit z.B. der [Windows-Taste] + [Pfeil nach oben]
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| Explorer und Windows Suche |
Auch im Explorer hat es ein paar Neuerungen gegeben.
Die schon aus Vista bekannten "virtuellen Ordner" wurden nochmals verbessert und heißen nun "Bibliotheken". Darin werden verschiedene Dateitypen mit Hilfe des Indexdienstes zusammengefasst. Unabhängig davon wo die Dateien gespeichert sind.
Es ist also egal ob die Videos quer über mehrere Festplatten im System verteilt sind. In den Bibliotheken werden sie schön übersichtlich zusammen gefasst..... solange der Indexdienst läuft.
Neu ist außerdem eine neue Ordneransicht mit dem Namen "Inhalt", welche Details zu Dokumente direkt im Explorer anzeigt und so die Suche vereinfacht.
Das Vorschaufenster ist nun einfach per Knopfdruck aktivierbar und auch wieder deaktivierbar. Die Vorschaufunktion gab es zwar schon unter Vista, dort war sie aber gut versteckt.
Die Detailansicht Ordner und Dateien läßt sich jetzt nicht nur sortieren, sondern auch gruppieren. Beim Namen nach bestimmten Buchstaben.
Aber auch nach Dateitypen.....
und nach sinnvoller nach betimmten Zeiträumen oder einem bestimmten Datum.
Oder eben nach der Dateigröße.
Ein paar Neuerungen gibt es auch zur Windows Suche.
Die Windows Suchfunktion kann nun auch Quellen von einem eventuell vorhandenen SharePoint durchsuchen und über die offene Schnittstelle kann man auch nahezu beliebig andere Quellen an die Suche anbinden. So kann man z.B. den Internet-Bilderdienst Flickr durchsuchen lassen. Wie das funktioniert kann man unter DIESEM LINK nachlesen.
Außerdem beherscht die Windows Suche nun auch das Highlighting der Suchbegriffe und die Suchbegriffe können gefiltert werden.
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| Verbesserte Netzwerkunterstützung |
Im Vergleich zu Vista wurde die Netzwerkunterstützung nochmals deutlich verbessert. Ganz grundsätzlich werden nun z.B. pro Netzwerk verschiedene Standardrucker unterstützt. Sehr interessant dürfte dies vor allem für Notebook Besitzer sein, die im Firmennetzwerk einen anderen Standarddrucker haben möchten als zuhause im Heimnetzwerk.
Aber gerade beim WLAN-Management hat sich auch einiges getan. Der Einrichtungsassistent wurde nochmals deutlich verbessert. Außerdem werden die vorhandenen Netzwerke schon in der Taskleiste übersichtlich angezeigt.
Wie im Screenshot zu sehen werden hier auch direkt alle vorhandene drahtlose Netzwerke angezeigt. Inclusive aller Informationen dazu. Ein Klick und man ist mit dem gewünschten WLAN verbunden.
Sollte das Netzwerk ein Hotspot sein, bei dem man sich über einen Webbrowser anmelden muss, bekommt Windows 7 das auch mit und informiert den Benutzer entsprechend.
Sehr interessant, vor allem in Firmenumgebungen, dürfte die Möglichkeit eines "Offline Domain Joins" sein.
Man kann dabei ohne Netztwerkverbindung einer Domäne beitreten.
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| DirectAccess |
Eine der großen Hauptneuerungen von Windows 7 dürfte mit Sicherheit die Funktion unter dem Namen DirectAccess sein.
DirectAccess erlaubt es, z.B. mit einem Laptop von überall zu arbeiten, als wenn man mit dem Firmennetzwerk verbunden wäre. Man braucht sich dabei keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob man einen VPN-Tunnel aufbauen muss oder nicht. Sobald eine Internetverbindung besteht, kann auf Firmenressourcen transparent zugreifen.
Im Hintergrund läuft natürlich eine IPSec verschlüsselte VPN-Verbindung auf IPv6 Basis. Für den Anwender läuft dies aber ohne bisher notwendige Zusatzsoftware völlig im Hintergrund.
Voraussetzung ist allerdings ein Windows Server 2008 R2.
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| Verbessertes PowerManagement |
Auch das Powermanagement wurde im Vergleich zu Vista nochmals deutlich verbessert.
Zum einen können die Energiesparpläne detailierter konfiguriert werden. Außerdem gibt es nun so hilfreiche Details wie die adaptive Displayhelligkeit.
Das heißt, wenn einige Zeit keine Aktivität festgestellt wird, wird die Helligkeit des Displays verringert. Wird die Maus sofort wieder bewegt, wird die Zeit zwischen Aktivitätslosigkeit und dem Abdunkeln des Displays verlängert.
Auch die Tatsache, dass die Stromversorgung der Netzwerkschnittstelle beim abziehen des LAN-Kabels verringert werden kann trägt zu einer längeren Akkulaufzeit bei.
Die Stromversorgung wird natürlich auch wieder automatisch aktiviert wenn ein Kabel wieder eingesteckt wird.
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| BranchCache |
Eine weitere ganz interessante Neuerung, die aber nur im Firmennetzwerk interessant sein dürfte ist der BranchCache.
Falls ein Client im Netzwerk eine Internetseite oder eine Datei vom Fileserver abruft, wird ermittelt, ob ein anderer Client im Netz diese Datei ebenfalls schon abgerufen hat.
Wenn ja wird die Datei aus dem Cache dieses Clients geladen, falls dieser schneller ist, als die Originalquelle.
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| Applocker |
Mit Hilfe von AppLocker können Administratoren auf Basis von Gruppenrichtlinien festlegen, welche Anwendungen im Firmennetz zugelassen beziehungsweise blockerit werden. Das Feature unterstützt sowohl Whitelists als auch Blacklists, so dass Unternehmen entweder explizit alle Aplikationen ihres Vertrauens freigeben oder alternativ unerwünschte Programme ausschließen können.
So könnte man alle Anwendungen mit der Signatur von Abode in einer Version kleiner als 8.0 sind blockieren. Somit könnte man verhindern, dass in einem Firmennetzwerk der Adobe Reader in einer veralteten Versionausgeführt wird.
Oder man könnte verhindern dass irgendwelche Anwender im Firmennetzwerk iTunes ausführen.
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| BitLocker To Go |
Mit dieser Erweiterung von BitLocker kann der Administrator über Policies erzwingen, dass Wechseldatenträger verschlüsselt werden, bevor Daten darauf geschrieben werden. Damit soll verhindert werden, dass vertrauliche Informationen über USB-Sticks in falsche Hände geraten.
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| Unterstützung von VHD-Dateien |
Windows Vista konnte schon mit WIM-Images umgehen und von diesen auch booten. Windows 7 kann nun zusätzlich auch noch mit VHD-Dateien umgehen.
VHD (Virtual Hard Disk) wird von Microsoft als Standard für das Speichern von virtuellen Maschinen in Virtual Server, Virtual PC und Hyper-V verwendet.
Windows 7 kann nun solche VHD-Images als zusätzliches Laufwerk einbinden.
Damit nicht genug. Man kann von solchen virtuellen Laufwerken sogar das System booten, sofern das eingebundene Image bootfähig ist.
Man könnte so also seinen Rechner mit einer zuvor in VirtualPC erstellen Betriebssystemumgebung starten.
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| Weitere Neuheiten |
Natürlich gibt es noch weitere neue Details.
MediaPlayer / Codecs
So liegt der MediaPlayer in der Version 12 vor. Das MediaCenter wurde ebenfalls gundlegend überarbeitet und es wurden deutlich mehr Codecs in das System integriert.
Sidebar / Minianwendungen
Die Sidebar gibt es so wie in Vista eigentlich nicht mehr.
Die Minianwendugnen können nun völlig frei auf dem Desktop plaziert werden.
Außerdem war es bei Vista so, dass bei der Funktion "Desktop anzeigen" zwar alle Fenster minimiert wurden, aber eben auch die Sidebar. Unter Windows 7 ist dies nun nicht mehr der Fall. Die Minianwendungen werden nicht minimiert.
Wie auf dem Screenshot ebenfalls zu sehen ist, gibt es auch eine Menge wirklich hochwertiger neuer Hintergrundbilder.
ISO / Blu-ray
Windows 7 kann nun auch direkt ISO-Files ohne Zusatztools brennen. Blu-ray Unterstützung gehört ebenfalls dazu. Lesen und brennen.
externe Devices
Nicht belegte Laufwerke werden automatisch ausgeblendet.
Steckt man einen USB Cardreader ein, tauchen bisher alle Slots als Laufwerksbuchstaben im Explorer auf. Unter Windows 7 ist es nun so, dass diese Laufwerke ausgeblendet werden. Erst wenn ein Medium in einen Slot des Cardreaders gesteckt wird, taucht dieser eine Slot im Explorer auf. Wird das Medium entfernt verschwindet auch Laufwerk wieder aus dem Explorer.
Performance / Ressourcenverbrauch
Ein Hauptaugenmerk soll laut einigen Informationsquellen auf den Resourcenverbrauch von Windows 7 gerichtet worden sein. Dieser soll im Vergleich zu Vista deutlich geringer sein. Auch die Bootzeit soll nochmals verringert worden sein. Ob dies tatsächlich so sein wird, kann man an der jetzigen Beta natürlich noch nicht endgültig beurteilen. Allerdings haben bisherige Test gezeigt, das Windows 7 vor allem auch auf älteren Systemen deutlich Performanter läuft als Vista. Manche Tester meinen sogar es wäre schneller als XP.
Aktualisierte Anwendungen
Und zuguter letzt wurden auch einige Anwendungen endlich einmal aktualisiert.
So wurde der Taschenrechner gründlich überarbeitet. Zu der Ansicht "Standard" und "Wissenschaftlich" kamen nun noch "Programmierer" und "Statistik" hinzu.
Paint wurde ebenfalls überarbeitet.
Wordpad ebenso.
Nicht mehr enthaltene Anwendungen
Andere Anwendungen zählen hingegen nicht mehr zum Betriebssystemumfang.
Um hier kürzere Produktzyklen dieser anwendungen zu ermöglichen wurden sie aus dem Betriebssystem herausgelöst. Dazu zählt unter anderem auch Windows Mail.
Sie stehen aber kostenlos als Windows Live Suite 2009 oder auch einzeln z.B. als Windows Live Mail 2009 zur Verfügung.
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