W I N P A G E -- Win2000 (System-Tuning)
| Einleitung |
| Mit den Performance-Tipps ist es so eine Sache.
Die allermeisten dieser Tipps bringen in der Praxis keinerlei messbaren
Erfolg. Die meisten sind schlicht und einfach unsinnig. Mehr dazu in -->
DIESER
Rubrik.
Selbst die übrigbleibenden mehr oder weniger sinnvollen Tipps bringen
auf einem aktuellen Rechner, der angemessen mit Arbeitsspeicher versorgt
ist, keine spürbare Performancesteigerung. Wer es trotzdem versuchen
möchte, findet nachfolgend ein paar Möglichkeiten.
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| Dateisystem beschleunigen |
Windows 2000 komprimiert standardmäßig einen großen
Teil der Systemdateien. Der Zugriff auf diese Systemdateien kostet dann
natürlich etwas mehr Zeit, da die Dateien erst dekomprimiert werden müssen.
Um dies zu ändern klickt man einfach im Explorer auf das Laufwerk, auf dem
Windows 2000 installiert ist. Nun mit STRG+A alle Dateien und Ordner
markieren und über DATEI - EIGENSCHAFTEN - ERWEITERT die beiden Optionen
"Inhalt komprimieren, um Platz zu sparen" und "Inhalt
verschlüsseln, um Dateien zu schützen" deaktivieren.
Danach sollte man noch kurz die Festplatte defragmentieren und schon sollte
man vor allem beim booten etwas Zeit sparen.
Allerdings gilt dies nur bei einer NTFS Partition. Bei FAT-Partitionen logischerweise
nicht.
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| System File Protection |
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Bei jdem Systemstart scannt die "System File Protection" sämtliche
Windows System-Dateien. Bei Bedarf wird die Datei repariert, indem sie
aus einem versteckten Ordner (\Windows\system32\dllcache) kopiert wird,
in dem ein Duplikat jeder orginal Windows System-Datei aufbewahrt wird.
Das kann dann schon mal 300 MB oder mehr beanspruchen.
Um den Ordner zu leeren gibt man unter "START - AUSFÜHREN" folgendes
ein: "sfc /purgecache".
Die Systemdateien werden nun geprüft und der Ordner anschließend
geleert.
Nun sollte man den Ordner für die Zukunft auf eine bestimmte Größe
beschränken. Dazu wieder unter "START - AUSFÜHREN"
folgendes eingegeben: "sfc /cachesize=100". Damit wird
der Platz auf 100 MB beschränkt.
Wer ohnehin genügend Festplattenplatz zur Verfügung hat, kann
getrost auf einen eingriff an dieser Stelle verzichten.
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| Feste Größe für
Auslagerungsdatei |
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Immer wieder wird über die optimale Größe der Auslagerungsdatei
diskutiert. Auf alle Fälle sollte man eine feste Größe
für die Auslagerungsdatei einstellen. So wird verhindert, dass Windows
die Größe dynamisch verwaltet, was unnötig Rechenzeit
benötigt.
Um eine feste Größe einzustellen, gibt man für Anfangsgröße
und Maximale Größe gleiche Werte ein.
Als optimale Größe hat sich der 1,5-fache Wert der von Windows
vorgeschlagenen Größe bewährt.
Wer es ganz genau wissen möchte, kann alle Programme öffnen,
mit denen normalerweise gearbeitet wird. Der Taskmanager zeigt dann recht
zuverlässig die tatsächliche Ressourcenauslastung an
Die Auslagerungsdatei stellt man unter Systemsteuerung -- System --
Erweitert -- Systemleistungsoptionen ein.
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| PageDefrag |
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Zwei Bestandteile von Windows 2000 sind besonders oft fragmentiert: die
Auslagerungsdatei und die Registry.
Das hier angebotene Tool PageDefrag der Firma SysInternals defragmentiert
nach dem ersten Systemstart nach der Installation des Tools diese Dateien.
Auf Wunsch auch automatisch bei jedem Systemstart.
Download
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| Aufklappen der Menüs
beschleunigen |
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Die Menüs klappen bei Windows von Haus aus immer erst nach einer
kleinen Verzögerung auf. Damit dies schneller geht in der Registry
unter HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop die Zeichenfolge
"MenuShowDelay" suchen (wenn noch nicht vorhanden, als
REG_SZ Wert anlegen).
Der Wert des Eintrags ist die Verzögerung in Millisekunden. Maximal
kann man "65000" eintragen, eine "0"
schaltet die Verzögerung ab.
Bei Windows ME und 2000 kann man auch auf den Desktop und dann auf "Eigenschaften"
klicken und dann unter Effekte die Option "Übergangseffekte
für Menüs und Quickinfo" deaktivieren.
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| Maus-Schatten abschalten |
Ein großer Ressourcen-Fresser in Windows 2000
ist der Schatten für den Mauszeiger. Man kann ihn deaktivieren indem
man in der Systemsteuerung die Mauseinstellungen öffnet und dort im
Register "Zeiger" die Option "Zeigerschatten aktivieren"
abschaltet.
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| Dienste ausmisten |
| Ein Tipp, der vielleicht noch am ehesten zur Leistungssteigerung
beiträgt, ist das Beenden nicht benötigter Dienste. Dies sorgt
nicht nur für eine eventuelle Leistungssteigerung, sondern trägt
auch noch für eine Erhöhung der Sicherheit bei, da einige Dienste
wie z.B. der Telnet-Dienst ein Sicherheitsrisiko darstellen können.
Allerings sollte man sich schon im klaren sein, welchen Dienst man im
konkreten Fall beendet und für was der jeweilige Dienst zuständig
ist, sonst kann es schnell zu einem bösen Erwachen kommen. Eine kleine
hilfestellung soll unsere Übersicht über die notwendigen Dienste
sein.
Die Übersicht ist unter DIESEM
LINK zu finden.
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