Heute ist Freitag, der 29. August 2008

 
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  Tipps & Tricks

W I N P A G E -- Win2000 (Tipps & Tricks)
Systemdatei trotz Fragmentierung laden
Ein Win2000 System mit NTFS will nicht mehr starten. Eine mögliche Ursache dafür ist eine zu sehr fragmentierte Registry.
Die Registry wird nicht nur häufig geändert, sie gehört auch zu den größeren Dateien im System32 Ordner. Deswegen ist sie manchmal so sehr fragmentiert, dass das Ladeprogramm NTLDR beim Hochfahren stecken bleibt. Die "Recovery Console" von Windows 2000 löst dieses Problem.

Man sollte also auf alle Fälle folgendes versuchen: Das System von der Win2000-Setup-CD booten. Während dem hochfahren F10 und dann "C" zum starten der Kommandokonsole drücken. Dort auf Laufwerk C:\ wechseln und nacheinander folgende Befehle eingeben:
 
CD \WINNT\SYSTEM32\CONFIG
RENAME SYSTEM SYSTEM.ORG
COPY SYSTEM.ORG SYSTEM
EXIT

Damit wird die Registry in einen zusammenhängenden Block kopiert, den das NTLDR-Systemprogramm problemlos laden kann. Funktioniert das System, kann die Datei SYSTEM.ORG gelöscht werden.
 


Neuer Kompatibilitätsmodus von Windows 2000
Ab dem Service Pack 2 gibt es in Windows 2000 den sogenannten Kompatibilitätsmodus, der es erlaubt, jede beliebige Anwendung entweder unter einem Win95 Compatibility Layer oder einem Win NT 4.0 Compatibility Layer auszuführen. Damit soll ermöglicht werden, dass auch Anwendungen unter Win2000 ausgeführt werden, die bisher nicht unter Win2000 liefen.

Um den neuen Kompatibilitätsmodus zu aktivieren muss man noch folgendes unter Start - Ausführen eingeben: regsvr32 %systemroot%\apppatch\slayerui.dll
Danach kann man für jede Verknüpfung den Kompatibilitätsmodus aktivieren, indem man mit der rechten Maustaste unter den Eigenschaften der Verknüpfung "Compatibility" auswählt.

Mit regsvr32 /u %systemroot%\apppatch\slayerui.dll läßt sich der Kompatibilitätsmodus wieder aus dem System entfernen.
 


Ultra-ATA/100 (UDMA5) Support
Selbst mit dem Service Pack 1 unterstützt Win2000 den Ultra-ATA/100-Modus (UDMA5) nicht, sondern stellt nur den Ultra-ATA/66-Modus (UDMA4) ein. Erst SP2 unterstützt UDMA5.

Solange sollte man entweder den VIA IDE-Busmastertreiber oder den VIA 4in1 Treiber installieren, sofern das Board einen VIA Chipsatz aufweist.
Da der VIA Busmastertreiber aber manchmal zu Problemen führen kann, sollte man es zunächst mit dem Rat der Microsoft Knowledg-Base versuchen und den Microsoft Patch installieren, den es aber nur auf Anfrage bei Microsoft gibt.

Alternativ gibt es ihn auch hier zum Download
 


Stabiler Betrieb mit AMD Prozessor
Um beim Einsatz eines Athlon oder Duron Prozessors von AMD einen stabilen Betrieb von Windows 2000 zu gewährleisten sollte man das SP 1 und folgende 4 Patches installieren.
  • Patch für AMD LargePage Error
  • AGP 4x Reg Fix (nur für Systeme mit NVidia Grafik-Chipsatz)
  • VIA AGP Chipset Driver Hotfix Pre-SP2
  • VIA 4in1 Treiber 4.25a (nur der AGP Treiber aus dem Paket ist zu empfehlen - kann im Setup ausgewählt werden)

Die Patches stehen im Downloadbereich zur Verfügung
 


Systemzeit mit der Atomuhr synchronisieren
Mit ein paar Befehlen lässt sich die Uhrzeit unter Windows 2000 mit der Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig synchronisieren.
Dazu stellen die Braunschweiger seit kurzem die Atomzeit im Internet auf 2 Zeitservern zur Verfügung (ptbtime1.ptb.de und ptbtime2.ptb.de).

Mit den folgenden Befehlen wird die Zeit auf dem W2k Rechner synchronisiert:

Windows 2000 Proffessional
Windows 2000 Server
net time /setsntp:ptbtime1.ptb.de
w32tm -once
net stop w32time
net time /setsntp:ptbtime1.ptb.de
w32tm -once
net start w32time

"net time" synchronisiert die Systemzeit des Rechners mit der eines anderen Computers. Mit dem Parameter "/setsntp" wird eine Liste von NTP (Network Time Protokol) -Zeitservern definiert.
Mit dem Befehl "w32tm -once" wird dann die eigentliche Synchronisation durchgeführt. Dabei ermittelt der Computer zuerst die mittlere Übertragungszeit für den Datenaustausch mit dem Zeitserver. Erst danach holt sich der PC die aktuelle Zeit und korrigiert diesen Wert um die Übertragungszeit. Die Zeit auf dem PC weicht dann nur noch um wenige Millisekunden von der Atomuhr ab.

Während dem Synchronisationsvorgang muss natürlich eine Verbindung mit dem Internet bestehen !!!
 


Kein Ruhezustand - angeblich wegen SCSI-Adapter
Wenn Windows 2000 meldet, dass es nicht in den Ruhezustand wechseln kann, weil der Treiber des SCSI-Adapters oder des Diskettenlaufwerks dies verhindert, ist vermutlich das Brennprogramm NERO daran schuld.
Die Datei NeroCDNT.sys ist der Übeltäter. Diese Datei kann man auf den meisten Systemen gefahrlos löschen, ohne das NERO nicht mehr funktionieren würde.
 

UDMA66 Support aktivieren
Standardmäßig ist UDMA66 bei Windows 2000 deaktiviert. Wenn es die Hardware jedoch unterstützt kann es über die Registry aktiviert werden.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \ Class \ {4D36E96A - E325 - 11CE - BFC1 - 08002BE10318} \ 0000 kann man den UDMA66 Modus aktivieren, indem man einen neuen Wert mit dem Namen "EnableUDMA66" als REG_DWORD hinzufügt und ihm den Wert "1" zuweist.

Zur endgültigen Aktivierung muss der Rechner neu gestartet werden.
 


Zweiten Prozessor nachträglich aktivieren
Unter Windows NT war zum nachträglichen Aktivieren eines 2. Prozessors noch ein extra Programm aus dem Ressource-Kit notwendig. Unter W2k geht man dazu folgendermaßen vor:
  •  "Gerätemanager" aufrufen
  •  Unter "Computer" befindet sich ein weiterer Untereintrag (meist ACPI-PC oder Standard-PC)
  •  Eigenschaften des Eintrags (z.B. ACPI-PC) aufrufen 
  •  Auf Registrierkarte "Treiber" und dort auf "Treiber aktualisieren"
  •  Im Assistenten auf "Weiter" klicken und dann auf "Alle bekannten Treiber in der Liste anzeigen ..." klicken
  •  In der Liste nun auf "Alle Hardwarekomponenten dieser Geräteklasse" klicken
  •  Hier kann nun der Treiber für Multiprozessor-Betrieb ausgewählt werden

 


Offizielle Lösung für PERFCTRS-Fehler
Sobald in W2k keine Netzwerkkarte installiert ist oder eine Karte, die sich nicht eindeutig als Netzwerkkarte meldet (dazu zählen die meisten ISDN-Karten und Modem´s), tritt folgender Fehler auf, der in der Ereignisanzeige festgehalten wird:
E/A-Steuerinformation von NBT-Gerät kann nicht gelesen werden. Quelle: perfctrs

Um den Fehler dauerhaft zu bereinigen, benötigt man das Programm EXCTRLST.EXE aus dem Windows 2000 Resource Kit. Das entsprechende Programm aus dem Windows NT 4.0 Resource Kit funktioniert nicht ! Wer das Resource Kit nicht besitzt, hier das Programm zum Download (22 KB)

  1. "EXCTRLST.EXE" aufrufen
  2. Die Zeile mit dem Eintrag "TCPIP Perfctrs.dll" markieren
  3. Den Haken bei "Performance counters enabled" entfernen
  4. Das Programm beenden

Alternativ kann auch der entsprechende Eintrag in der Registry manuell abgeändert werden. Dazu unter HKLM \System \ CurrentControlSet \ Services \ Tcpip \ Performance den Schlüssel "Disable Performance Counters" auf den Hex-Wert "1" setzen (REG_DWORD).

Nach dem nächsten Neustart tritt der Fehler nicht mehr auf. Allerdings wird von nun an in der Datei WMIADAP.LOG eine Fehlermeldung protokolliert.

Eleganter löst man den Fehler, indem man als Netzwerkkarte noch zusätzlich den LoopBack Adapter installiert. Dabei handelt es sich um eine simulierte Netzwerkkarte.

 


Win 2000 ohne ACPI installieren
Um Win 2000 ohne ACPI Unterstützung zu installieren, sollte man vor dem Setup im BIOS alle Stromsparfunktionen deaktivieren. Außerdem sollte man die PnP OS Funktion auf NO setzen.
An der Stelle des Setups, an der man mit F6 einen alternativen Treiber für zusätzliche SCSI Geräte angeben kann, drückt man die Taste F5. Dadurch gelangt man in ein Auswahlmenü, in dem man die Art des PC´s auf Standart setzen kann.
Danach werden auch nicht mehr alle Geräte auf einen IRQ gelegt, sondern wie gewohnt auf alle IRQ´s verteilt.
 

ACPI nachträglich entfernen
Da ACPI sehr tief in die Ressourcenverwaltung des PC eingreift und die komplette IRQ Verwaltung übernimmt, kann es zu Problemen kommen, wenn die Hauptplatine die Funktion nicht 100% unterstützt. Außerdem ist eine manuelle IRQ-Änderung einzelner Komponenten nicht möglich.
  1. "Gerätemanager" aufrufen
  2. Unter "Computer" befindet sich ein weiterer Untereintrag ("ACPI-PC")
  3. Eigenschaften des Eintrags "ACPI-PC" aufrufen
  4. Auf Registrierkarte "Treiber" und dort auf "Treiber aktualisieren"
  5. Im Assistenten auf "Weiter" klicken und dann auf "Alle bekannten Treiber in der Liste anzeigen ..." klicken
  6. In der Liste nun auf "Alle Hardwarekomponenten dieser Geräteklasse" klicken
  7. Hier kann nun "Standard-PC" auswählen

Windows 2000 neu starten. Daraufhin erkennt W2k alle Geräte neu. Danach ist das System ACPI frei. Sollten nun immer noch Probleme mit der IRQ Verteilung auftreten, kann diese manuell verändert werden.
 


ACPI funktioniert nicht
Für ein funktionierendes ACPI und damit "Suspend to RAM" und "Suspend to Disk" ist nicht nur ein Mainboard erforderlich, dass ACPI unterstützt. Es ist ebenso erforderlich, dass die übrige Hardware zumindest ACPI nicht verhindert.
So machen einige SCSI Controller von Adaptec einen "Standby" oder "Suspend to Disk" Vorgang unmöglich. Auch einige Software macht der ganzen Sache einen Strich durch die Rechnung. So ist es im Zusammenhang mit dem Brenner-Programm Nero erst möglich, wenn man die Datei NEROCDNT.SYS löscht oder umbenennt.
 

Installation von Windows 2000 parallel zu NT 4 oder Win98
Da Windows 2000 nun auch FAT32 unterstützt kann es auch ohne Probleme parallel zu Windows 98 installiert werden. Das Setup erkennt dabei automatisch das andere Betriebssystem und bindet es in das Windows 2000 Startmenü ein.

Vorsichtig sollte man bei einer Parallelinstallation mit Win NT 4 vorgehen. Man sollte dabei unbedingt sicherstellen, dass bei NT 4 mindestens Service-Pack 4 installiert ist. Denn erst ab SP4 wird NTFS 5 unterstützt. Da Windows 2000 bei der Installation alle NTFS Partitionen, die es findet in NTFS 5 umwandelt, funktioniert NT 4 mit SP 1, 2 oder 3 nicht mehr !!

Sollte man trotzdem Win 2000 bei vorhandenem NT 4 mit SP 1,2 oder 3 installiert haben, kann man den Rechner mit Windows 2000 starten und die Datei NTFS4.SYS aus dem I386 Verzeichnis der Windows 2000 CD in das Verzeichnis WINNT/system32/drivers der Windows NT Installation kopieren und in NTFS.SYS umbenennen.

Sollte man Windows NT 4 zu einem späteren Zeitpunkt neu installieren, muss man nach dem Kopieren der Installationsdateien auf die Festplatte auch unbedingt wieder die Datei NTFS.SYS austauschen. Da NT 4 bei der Installation die NTFS 5 Partition nicht erkennt.


Windows Upgrade - Tauglichkeit testen
Bei einem Umstieg von Windows NT zu Windows 2000 stellt sich die Frage, ob man es per Upgrade oder Neuinstallation versucht.
Um zu testen, ob es beim Upgrade zu Problemen kommt, wechselt man in das I386 Verzeichnis der Windows 2000 CD und startet die Überprüfung mit WINNT32 /CHECKUPGRADEONLY

Nach einigen Minuten befindet sich im Windows Verzeichnis eine Datei mit Namen UPGRADE.TXT, die eine detaillierte Auswertung liefert, an welcher Stelle es Probleme beim Upgrade geben wird.
 


Telnet Server unter Windows 2000
Unter Windows 2000 ist der Telnet Server als Dienst mitgeliefert. Der Telnet Server wird bei der Installation mit installiert, aber der Dienst wird nicht automatisch gestartet.
Um den Dienst zu starten gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Über Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Telnetverwaltung oder über Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Verwaltung - Dienste, kann der Dienst "Telnet" von Hand gestartet und die Startart auf "Automatisch" geändert werden.

Über die Kommandozeile per NET START NLNTSVR

Passworte werden auch im Telnet Server bei NT nur verschlüsselt übermittelt ! Aus diesem Grund müssen auch die Clients die Verschlüsselung beherrschen.
 


Programme verlangen bestimmtes Betriebssyste
Viele Programme erkennen Windows 2000 als Windows NT 4 und verlangen deshalb bestimmte Versionen des Service-Packs oder die Programme verweigern unter Windows 2000 direkt den Dienst.
Auf der Win 2000 CD gibt es unter "Support / Tools" eine Light Version der Microsoft Windows 2000 Support Tools. Nach der Installation kann mit dem "Application Compatibility Tool" jedem Programm ein beliebiges Betriebssystem vorgetäuscht werden. Man kann zwischen den Systemen Win95, Win98 und WinNT4 bis Service-Pack 5 wählen.
 

Win2000 in LAN mit Win9x Clients sehr langsam

Wenn Windows 2000 in einem LAN mit Win9x Clients bei Netzzugriffen extrem langsam wird, liegt dies daran, dass Windows 2000 bei jedem Rechnerzugriff auf geplante Tasks prüft.

Um dies zu verhindern geht man wie folgt vor.
In der Registry unter [HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ RemoteComputer \ NameSpace gibt es 2 Schlüssel mit einer ID-Nummer. Darunter gibt es zum einen den einen Eintrag "Printer", zum anderen den Eintrag "Scheduled Tasks".

Den Schlüssel, der den Eintrag "Scheduled Tasks" löschen.
 


Win 2000 erkennt Iomega ZIP Laufwerk am Parallel-Port nicht
Wenn Windows 2000 das parallele ZIP Laufwerk nicht erkennen sollte, muss die Legacyerkennung für Plug&Play des jeweiligen LPT Ports aktiviert werden.
Dazu unter Start - Einstellungen - Systemsteuerung - System - Hardware den Gerätemanager ausführen. Dort unter "Anschlüsse" (COM und LPT) die Eigenschaften für den LPT Port aufrufen. Hier unter "Anschlusseinstellungen" die Lagacyerkennung für Plug&Play aktivieren.