Heute ist Freitag, der 29. August 2008

 
...:: Windows 2000 ::...
  Grundlagen

W I N P A G E -- Win2000 (Grundlagen)
Grundlegende Infos

Eigentlich sollte mit Windows 2000 die beiden Betriebssysteme Windows 98 und NT zu einem System zusammengeführt werden. Dies ist allerdings aus verschiedenen Gründen nicht gelungen. Diese Gründe sind allerdings nicht alleine bei Microsoft zu suchen. So vernachlässigen viele Hardware Hersteller den Support für Windows 2000.
So ist auch Windows 2000 ähnlich wie sein Vorgänger Windows NT mehr im professionellen Bereich anzusiedeln. Für den Heim-Anwender wurde Windows ME (Millennium Edition) als Nachfolger für Windows 98 entwickelt. Windows ME soll nun aber endgültig das letzte System mit 16-Bit Programmcode sein.
Mitte 2001 soll nun "Windows Whistler" erscheinen, in dem die beiden Systeme zusammengeführt werden sollen.

Bei der Weiterentwicklung von Windows NT wurde besonderen Wert auf die Zuverlässigkeit gelegt. Diese wird unter anderem durch folgende Merkmale garantiert:

  • Windows 2000 erfordert weniger Neustarts. Z.b. wird beim installieren eines neuen Protokolls oder Gerätetreibers kein Neustart mehr benötigt.
  • Der "Windows Installer" überwacht alle Installations- und Deinstallationsvorgänge. Er stellt außerdem sicher das alle gemeinsam genutzten Komponenten richtig gehandhabt werden.
  • Windows 3.x Anwendungen werden in separaten Speicherbereichen ausgeführt.
    Es wird keiner Anwendung gestattet, direkt auf die Hardware zuzugreifen.
  • Systemdateien können nicht mehr überschreiben werden. So wird dem bisher oft gesehenen Versionschaos bei DLL-Dateien ein Riegel vorgeschoben. Anwendungen und Treiber von Fremdherstellern können ihre Systemdateien also lediglich in eigene Verzeichnisse ablegen.
  • Sollte es dennoch einmal zu Problemen kommen, hat Microsoft das Startmenü um einige sinnvolle Punkte erweitert. So kann man nun auch Windows 2000 im abgesicherten Modus starten. Außerdem gibt es eine Wiederherstellungs-Konsole, mit der Windows in einer Art DOS Modus geladen werden kann. Natürlich ist dazu das Admin-Paßwort notwendig.
    Außerdem gibt es einige neue Features wie die Echtzeitverschlüsselung von Ordnern und Dateien und die "Microsoft Management Console" (MMC), mit der es möglich ist, das gesamte System mit einem Tool zu verwalten
  • Ferner unterstützt Windows 2000 nun auch FAT32 Partitionen, ebenso wurde die Hardware-Unterstützung weiter verbessert (incl. USB-Unterstützung und Infarot)
  • Die vorhandene Hardware wird über eine Weiterentwicklung von Plug & Play, dem ACPI erkannt. ACPI bietet auch die neuen Funktionen "Suspend-to-Disk" und "Suspend-to-RAM".
    Auch die Multimedia-Eigenschaften wurden weiter verbessert. Dazu gehören DirectX 7 und die Unteerstützung für DVD.

Als Mindestausstattung genügt laut Microsoft ein Pentium 166 Mhz mit 64 MB RAM. Um einigermaßen vernünfti damit arbeiten zu können, sollte es jedoch mindestens ein Pentium II 300 Mhz mit 128 MB RAM sein.