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Eigentlich sollte mit Windows 2000 die beiden Betriebssysteme
Windows 98 und NT zu einem System zusammengeführt werden. Dies ist
allerdings aus verschiedenen Gründen nicht gelungen. Diese Gründe
sind allerdings nicht alleine bei Microsoft zu suchen. So vernachlässigen
viele Hardware Hersteller den Support für Windows 2000.
So ist auch Windows 2000 ähnlich wie sein Vorgänger Windows
NT mehr im professionellen Bereich anzusiedeln. Für den Heim-Anwender
wurde Windows ME (Millennium Edition) als Nachfolger für Windows
98 entwickelt. Windows ME soll nun aber endgültig das letzte System
mit 16-Bit Programmcode sein.
Mitte 2001 soll nun "Windows Whistler" erscheinen, in dem die
beiden Systeme zusammengeführt werden sollen.
Bei der Weiterentwicklung von Windows NT wurde besonderen Wert auf die
Zuverlässigkeit gelegt. Diese wird unter anderem durch folgende Merkmale
garantiert:
- Windows 2000 erfordert weniger Neustarts. Z.b. wird beim installieren
eines neuen Protokolls oder Gerätetreibers kein Neustart mehr benötigt.
- Der "Windows Installer" überwacht alle Installations-
und Deinstallationsvorgänge. Er stellt außerdem sicher das
alle gemeinsam genutzten Komponenten richtig gehandhabt werden.
- Windows 3.x Anwendungen werden in separaten Speicherbereichen ausgeführt.
Es wird keiner Anwendung gestattet, direkt auf die Hardware zuzugreifen.
- Systemdateien können nicht mehr überschreiben werden. So
wird dem bisher oft gesehenen Versionschaos bei DLL-Dateien ein Riegel
vorgeschoben. Anwendungen und Treiber von Fremdherstellern können
ihre Systemdateien also lediglich in eigene Verzeichnisse ablegen.
- Sollte es dennoch einmal zu Problemen kommen, hat Microsoft das Startmenü
um einige sinnvolle Punkte erweitert. So kann man nun auch Windows 2000
im abgesicherten Modus starten. Außerdem gibt es eine Wiederherstellungs-Konsole,
mit der Windows in einer Art DOS Modus geladen werden kann. Natürlich
ist dazu das Admin-Paßwort notwendig.
Außerdem gibt es einige neue Features wie die Echtzeitverschlüsselung
von Ordnern und Dateien und die "Microsoft Management Console"
(MMC), mit der es möglich ist, das gesamte System mit einem Tool
zu verwalten
- Ferner unterstützt Windows 2000 nun auch FAT32 Partitionen, ebenso
wurde die Hardware-Unterstützung weiter verbessert (incl. USB-Unterstützung
und Infarot)
- Die vorhandene Hardware wird über eine Weiterentwicklung von
Plug & Play, dem ACPI erkannt. ACPI bietet auch die neuen Funktionen
"Suspend-to-Disk" und "Suspend-to-RAM".
Auch die Multimedia-Eigenschaften wurden weiter verbessert. Dazu gehören
DirectX 7 und die Unteerstützung für DVD.
Als Mindestausstattung genügt laut Microsoft ein Pentium 166 Mhz
mit 64 MB RAM. Um einigermaßen vernünfti damit arbeiten zu
können, sollte es jedoch mindestens ein Pentium II 300 Mhz mit 128
MB RAM sein.
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