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Hardware-Lösung
Mit Hilfe eines Hardware-DSL-Routers, der PPP-over-Ethernet beherrscht
(z.B. LANCOM/DSL 10 oder /DSL I-10 von Elsa), kann man Dank NAT mehrere
PCs via DSL gleichzeitig ins Internet bringen und sorgt durch z.B. IP-Masquerading
und Firewall-Funktionen für optimalen Zugriffsschutz auf das lokale
Netzwerk (LAN).
Software-Lösung
Proxylösungen
z.B. WinGate, WinProxy, Jana-Server (Freeware, inkl. Proxy), Sambar-Server
(Freeware, inkl. Proxy), Webwasher (Freeware, nur WWW), KEN!dsl (inkl.
LAN-CAPI), etc.
Der JanaServer ist für den Anfänger sehr zu empfehlen, da er
kostenlos und die Konfiguration auf der Homepage vom JanaServer sehr gut
(mit Screenshots) erklärt ist.
NAT-Lösungen (oder NAT-artig)
z.B. free virtual GATELAND (Freeware), SyGate, WinRoute, NAT32, WinNAT,
InternetShare, Internetverbindungsfreigabe (ICS) von Windows 98 SE, Windows
ME, Windows 2000 etc.
Network Address Translation: Abbilden einer (dynamischen) Internet-IP-Adresse
auf die privaten IP-Adressen in einem LAN (übliche Methode des Routens)
Sonstige Routing-Lösungen
z.B. Apple-Lösungen wie den IPNetRouter von Sustainable Softworks,
Linux- bzw. Unix-Lösung mit PPPoE (z.B. den rp-pppoe von Roaring
Penguin für Linux) und IP-Masqu./Firewall bzw. auch Proxy, etc.
Man muss sich allerdings im Klaren darüber sein, dass solche Software-Lösungen
bei entsprechend hoher Anzahl von Lizenzen teurer sein können als
ein Hardware-Router
Wieso man nicht einfach den NTBBA (ADSL-Modem) an einen Hub anschließen
kann
Physikalisch ist das möglich. Man sollte aber einige Punkte berücksichtigen:
Der Hub (oder auch Switch) muss in der Lage sein, 10Mbps (half-duplex)
zu leisten. Im Standardfall wird der NTBBA mit dem mitgelieferten (1-1)-Standardethernetkabel
an den Uplink-Port des Hubs angeschlossen. Dabei könnte das Autosensing
bzw. Autoswitchen zwischen 10Mbps und 100Mbps bzw. Half-duplex- und Full-duplex-Mode
Probleme bereiten. Manche Hubs besitzen DIP-Schalter, mit denen man manuell
diese Punkte bestimmen kann.
Beim Anschließen des NTBBA hat sich folgende Methode am besten
bewährt:
Abziehen aller Netzwerkkomponenten von den Ports, Reset des Hubs!
Anschließen des NTBBA an den Uplink-Port, meistens Kontrolle über
LED möglich.
Falls das erfolglos ist und man doch nicht genau weiß, welche Kabelbeschaltung
die Richtige ist,
gibt es meistens am Uplink-Port einen Schalter (MDI, Normal/Uplink), der
die Belegungs-Kreuzung aufhebt bzw. herstellt.
Hinweis: Natürlich kann man den NTBBA auch an einen normalen Port
mit einem Crossover-Kabel anschließen.
Wiederanschließen der restlichen Netzwerkkomponenten. Man sollte
sich im Manual des Hubs bzw. Switches erkundigen, ob nicht zwei Ports
gekoppelt sind, d.h. gar nicht unabhängig voneinander benutzt werden
können.
Im Gegensatz zur direkten Ansteuerung des NTBBA mit einer Netzwerkkarte
mit 10Mbps ist es bei einem Dualspeed-Hub nicht nötig, die Netzwerkkarte
des T-DSL-Einwahlrechners auf 10Mbps zu stellen, das geht dann auch mit
100Mbps. (Die 10 Mbps regelt dann der Dualspeed-Hub.)
Bemerkung:
Die Tatsache, dass es physikalisch möglich und vor allem sehr einfach
ist, den NTBBA an einen Hub bzw. Switch anzuschließen, bedeutet
nicht, dass diese Methode besonders zu empfehlen ist. (Funktionieren tut
sie!) Der Hub wird Kollisionen durch den NTBBA fröhlich an das LAN
weitergeben bzw. umgekehrt. (Bei dem Anschließen des NTBBA an einen
Hub ist ja nicht klar, ob ein T-DSL-Rechner als Server gemeint ist oder
der Versuch der Anwahl des NTBBA durch das "gesamte" LAN.) Ein
Blindlastproblem wird sich in jedem Falle einstellen. (Damit ist der Einsatz
eines größeren LANs gemeint und nicht 2 Rechner )
Nach neuesten Erkenntnissen ist der gesamte LAN-Traffic nicht nach außen
sichtbar, falls die eingesetzten NTBBA über eine sogenannte Self
Learning Bridge (SLB) verfügen, was bisher für die gängigen
NTBBA (Siemens, Orckit, ECI) gilt. Eine Self Learning Bridge hat übrigens
jeder gute Dualspeed-Hub (z.B. Netgear DS-108 10/100Mbps Dual Speed Hub
8-Port) eingebaut zur Trennung 10Mbps / 100Mbps.
Erläuterung der Problematik:
Schaut man sich RfC2516 genauer an, so sieht man, daß sich PPP over
Ethernet (PPPoE) bei den Ethernetpaketen (bzw. -Frames) durch zwei markante
ETHER_TYPEs (0x8863 und 0x8864) erkennbar macht. Würde nun der NTBBA
als dumme Bridge direkt am Hub sämtliche Ethernetpakete einfach durchreichen,
also auch die, die nicht nur für PPPoE gedacht sind, so ginge der
gesamte Ethernetverkehr am Hub nach außen, also vom NTBBA direkt
zum Breitband-PoP.
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